Die seit 17 Monaten andauernde Übernahmeschlacht um den kalifornischen Softwarehersteller PeopleSoft ist in die letzte Runde gegangen. Konkurrent Oracle hat sein Angebot auf 9,2 Mrd. Dollar oder 24 Dollar pro PeopleSoft-Aktie angehoben.

Die seit 17 Monaten andauernde Übernahmeschlacht um den kalifornischen Softwarehersteller PeopleSoft ist in die letzte Runde gegangen. Konkurrent Oracle hat sein Angebot auf 9,2 Mrd. Dollar oder 24 Dollar pro PeopleSoft-Aktie angehoben. Oracle-Präsident Jeffrey O. Henley bezeichnete das Angebot als "endgültig". Im Falle einer ablehnenden Haltung von PeopleSoft-Vorstand und -Aktionären werde das Unternehmen seine Offerte zurückziehen.

PeopleSoft hat nun bis zum 19. November Zeit, um sich zu entscheiden, zeigte sich aber abwartend. Anteilseigner sollten vorerst nichts unternehmen. Der PeopleSoft-Vorstand werde sich zusammensetzen und "zu gegebener Zeit" seine Empfehlung abgeben, heißt es in einer Unternehmensmitteilung an die Aktionäre. (KC)


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