Der deutsche Discounter Lidl eröffnet in dieser Woche die ersten 13 Filialen in der Schweiz. Die Platzhirschen Coop und Migros haben bereits reagiert.

Lidl hat seine Geschäfte schon eingerichtet, macht aber um die Preisauszeichnungen aus Wettbewerbsgründen noch ein großes Geheimnis. Vom Konkurrenten Aldi, der bereits einige Dutzend Läden in der Schweiz betreibt, will sich Lidl vor allem durch die Breite des Sortiments unterscheiden, sagte Lidl-Schweiz-Chef Andreas Pohl am Montag in Winterthur bei Zürich.

Mit den Vorbereitungen für den Markteintritt in die Alpenrepublik beschäftigt sich der Discounter seit 2004. Die meisten Filialen, die nun in den Kantonen Aargau, Luzern, St. Gallen, Solothurn, Thurgau, Zug und Zürich eröffnet werden, sind bereits seit Monaten fertig und betriebsbereit.

26 Filialen bis zum Jahresende

Das Filialnetz in der Schweiz soll den Angaben zufolge in allen Regionen weiter ausgebaut werden. Bis zum Jahresende will Lidl bis zu 26 Filialen eröffnet haben. Insgesamt arbeiten für Lidl in der Schweiz derzeit 750 Menschen.

Anfang des Jahres haben Coop sowie der größte Einzelhändler der Schweiz, Migros, Preisoffensiven gestartet.