Dropshipping hat sich seit einiger Zeit im Handelsgeschäft etabliert – nicht zu Unrecht, denn so können Händler ihr Portfolio unkompliziert erweitern und zugleich ihre Logistikkosten gering halten. Und zwar, indem sie die Lagerung und den Versand eines Produkts einem sogenannten Dropshipper überlassen.

Praxisbeispiel: Unkomplizierte Sortimentserweiterung dank Dropship-Produkten

Ein Händler für Home Accessoires hat sich auf Vasen, Tischdecken, Kissen und Dekorationsartikel spezialisiert. Seine Filialen, sein Zentrallager, seine Transportwege und auch die Logistik seines Onlineshops sind dementsprechend auf das Handling kleinerer Produkte ausgelegt. Speziell zur Gartensaison möchte er sein Portfolio aber erweitern und seinen Kunden zusätzliche Produkte bieten: Für eine zeitlich begrenzte Sommeraktion offeriert er deswegen zwei Produkte aus dem Gartenmöbelbereich: eine loungeartige Sitzecke und eine Sitzgruppe, bestehend aus zwei Stühlen und einem Tisch.

Dabei steht der Händler vor zwei Herausforderungen: Zum einen kann er nicht abschätzen, wie gut sich die Produkte in seiner Zielgruppe verkaufen werden. Zum anderen ist seine Logistik auf kleine Produkte ausgelegt und kann sperrige Möbel nur schlecht handhaben. Verkauft der Händler die Produkte jedoch von einem Dropshipper, übernimmt dieser die Lagerung und den Versand: Erhält der Händler einen Auftrag, übergibt er die Bestellung manuell oder automatisiert an den Dropshipper. Dieser verschickt das Produkt im Namen des Händlers an den Kunden, ohne als Sender aufzutreten. Der Händler vermeidet damit unnötige Lager- und Versandkosten.

Einfache Dropshipper-Integration dank OMS

Händler wollen solche Produkte häufig nicht nur über ihren Onlineshop, sondern auch in ihren Filialen anbieten – beispielsweise indem sie Ausstellungsstücke präsentieren, die Kunden direkt an der Kasse bestellen können. Dafür kommt idealerweise ein Order Management System (OMS) zum Einsatz. Mit einem OMS lassen sich nicht nur Prozesse automatisieren, sondern es gibt dem Händler dank entsprechender Schnittstellen auch einen besseren Überblick über die Verfügbarkeit der Produkte und die laufenden Bestellungen.

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