Retouren sind lästig. Nicht nur wegen der Paketabgabe. Störend ist in digitalen Zeiten auch der Papierk(r)ampf. Retourenschein drucken, mit dem Tesa zum Festkleben kämpfen. Grobmotoriker und bequeme Kunden schwören daher auf die Abwicklung von Retouren per Smartphone. Händler auch. Mit gutem Grund.

Smartphones sind unser Alltagshelfer und für viele Kunden der gewohnte Shopping-Begleiter. Also rüsten Händler im mobilen Web technisch und konzeptionell auf. Das Ziel: ein möglichst bequemes mobiles Shopping-Erlebnis. Doch der mobile Einkaufsspaß endet häufig bei der Retoure. Dabei sind auch Retouren für viele Online-Kunden Alltag. Ein mobiler Retourenschein kann daher eine wichtige Abrundung für eine ganzheitliche Einkaufserfahrung sein und einen positiven Eindruck beim Kunden hinterlassen.

Der mobile Retourenschein vereinfacht die Rückgabe für Kunde und Händler
© Foto: Hermes
Der mobile Retourenschein vereinfacht die Rückgabe für Kunde und Händler

Kunden wollen einfache Retourenabwicklung

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Die Retourenabwicklung ist ein entscheidendes Element der Kundenbindung. Laut einer Studie des ECC Köln ist die einfache Retourenabwicklung der wichtigste Grund für den Wiederkauf in einem Online-Shop. Das sagen 71,3 Prozent der Befragten

Wer dem Kunden Hürden bauen will, der setzt auch heute noch darauf, dass Verbraucher im  Online-Kundenbereich einen Retourenschein selbst erstellen, ausdrucken und auf das Paket kleben. Dass der Kunde einen Drucker besitzt, wird dabei schlicht vorausgesetzt.

Etwas weniger zeitaufwendig und kompliziert wird es, wenn Händler dem Paket zusätzlich direkt ein Rücksendeetikett beilegen. Lästig ist das trotzdem.

Vereinfachung und Professionalisierung der Prozesse

Es geht schließlich noch einfacher. Immer mehr Versandhändler nutzen nämlich digitale Logistiklösungen wie den Mobilen Retourenschein von Hermes, der als erster Paketversender eine entsprechende Lösung auf den Markt brachte.  

Das nutzt zum Beispiel reBuy, das sich als Re-Commerce-Anbieter für gebrauchte Elektronik ohnehin einem für Kunden möglichsten bequemen Prozess verschrieben hat. Der Mobile Retourenschein kommt schon im Verkauf-Prozess zum Einsatz. Wer beispielsweise sein altes Smartphone zu Geld machen möchte, kann dieses mit Hilfe des Mobilen Retourenscheins an reBuy senden. Das Unternehmen kümmert sich dann um den Vertrieb. Olivier Mackovic, Gründer von reBuy, erklärt das im Video.

Mobiler Retourenschein von Hermes




Die mobile Lösung digitaler Rücksendescheine mit QR-Code bietet auch Vorteile für den Händler: Denn der papierene Retourenschein ist für einen Versender teurer und auch komplexer im Handling, da wichtige Daten wie Rücksendegründe nach Wareneingang erst aufwendig digitalisiert werden müssen. Außerdem versorgt das System den Handel so frühzeitig mit zusätzlichem Wissen – nämlich wann, was und aus welchem Grund zurückgeschickt wird.

© Foto: Hermes

Ein weiterer Pluspunkt: Auf diesem Weg lassen sich frühzeitig zudem falsch deklarierte oder qualitativ minderwertige Artikeln erkennen. Die kann der Händler dann zeitnah aus dem Shop nehmen und so weitere unnötige Retouren verhindern

„Der Händler verschlankt also seinen Retourenprozess und kann die Ware noch schneller als bislang wieder in den Verkauf geben“, kommentiert Nicola Perl, Director E-Commerce und POS-Management & Marketing bei der Hermes Germany GmbH, die Vorteile.


Schnellere Abwicklung

Händler können zudem individuell entscheiden, ob sie im QR-Code weitere Daten hinterlegen möchten, um die Retourenabwicklung weiter zu optimieren und die Bearbeitungszeit zu verkürzen. Das können etwa Informationen zum Sendungsinhalt oder auch zum Rücksendegrund sein. „Wir können mit Hilfe von verschlüsselten Informationen, die im QR-Code von Hermes hinterlegt werden, den Inhalt der Pakete bereits identifizieren, wenn diese noch unterwegs sind. Entsprechend kann das Paket im Wareneingang zugeordnet und damit schneller weiter verarbeitet werden“, bestätigt der reBuy-Gründer.