Luxusgüter bleiben krisenresistent. Schmuck und Kosmetik verkaufen sich gut,  Edelkarossen laufen allerdings schlechter.

Deutschland ist weltweit der drittgrößte Markt für Luxusgüter, heißt es in einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger. Allerdings seien im vergangenen Jahr weniger hochwertige Autos (minus 15 Prozent) und Möbel verkauft worden (minus 6 Prozent). Dafür habe es eine Steigerung beim Segment Schmuck gegeben (plus 2 Prozent).

Champagner und Mode krisenfest

Im Segment Mode und Accessoires seien 2009 insbesondere Traditionsmarken mit großem handwerklichen Können und hervorragender Verarbeitungsqualität gewachsen. Auch Parfüm und Kosmetik habe aufgrund positiver Entwicklungen im Onlinehandel das Vorjahresniveau halten können. Gleiches gelte für den Champagnerabsatz.

Einer der Krisengewinner ist der Studie zufolge Schmuck. Anleger würden angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Zeiten in dieses Segment investieren. Bei Uhren konnten sich laut Roland Berger die Klassiker und zeitlosen Modelle behaupten: Traditionsmarken mit hohem handwerklichen Niveau seien gefragt. "Die Preissegmente bis 8.000 Euro sind stabil, während das High-End-Segment von über 50.000 Euro schwere Einbußen hinnehmen musste", heißt es.