Die Telekommunikationsunternehmen sind darauf angewiesen, mit M-Business-Angeboten Geld zu verdienen. Deshalb wollen viele für den Zugriff ('pay per use') oder bestimmte Dienste ('pay per service') Geld verlangen. Das Problem: Unternehmen aus anderen Branchen wollen diese Leistungen kostenlos zur Verfügung stellen.

Die Telekommunikationsunternehmen sind darauf angewiesen, mit M-Business-Angeboten Geld zu verdienen. Deshalb wollen viele für den Zugriff ('pay per use') oder bestimmte Dienste ('pay per service') Geld verlangen. Das Problem: Unternehmen aus anderen Branchen wollen diese Leistungen kostenlos zur Verfügung stellen.

Rund zwei Drittel der Telekommunikationsanbieter haben vor, über 'pay per use' bzw. 'pay per service' zu Geld zu kommen. Das Geschäft könnte ihnen aber durch Automobilhersteller, Einzelhändler und Logistik-Firmen vermiest werden: Sie wollen ganz ähnliche Dienste kostenfrei bereit stellen. Das haben jedenfalls Mummert Consulting, das Manager Magazin und das FAZ-Institut in einer gemeinsamen Studie festgestellt, deren Ergebnisse im Branchenkompass M-Business festgehalten sind.

Dabei sind die deutschen Netzbetreiber darauf angewiesen, Modelle zu entwickeln, mit denen sie rasch in die Gewinnzone kommen. Experten schätzen, dass sie frühestens in zehn Jahren schwarze Zahlen schreiben - und das auch nur, wenn sie bis dahin einen Marktanteil von 35% haben. Rund ein Fünftel der Telekommunikationsunternehmen fährt eine andere Preisstrategie: das sogenannte Bundling. Hier werden unterschiedliche Leistungen gebündelt. Ziel: ein höheres Preisniveau im Kerngeschäft, um im M-Business Dienstleistungen billiger anbieten zu können.

Nur 6% der Telekommunikationsanbieter denkt an kostenlose Dienste. Dagegen planen 37% der branchenfremden Unternehmen, M-Business-Services kostenlos anzubieten. Insbesondere um die Kunden stärker zu binden, wollen Automobilhersteller, Einzelhandelsketten und Logistik-Dienstleister diesen Weg einschlagen. Viele Finanzdienstleister und Automobilhersteller möchten das Preismodell 'pay per service-level' etablieren. Der Kunde soll je nach Servicegrad mehr oder weniger zahlen. Darin wird eine klare Ausrichtung auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Kundengruppen bei gleichzeitiger Nachvollziehbarkeit des Tarifsystems gesehen. Damit wird direkt auf die immer wieder diskutierte Problematik der mangelnden Transparenz der Preismodelle 'pay per use oder service' reagiert. Der Branchenkompass M-Business ist für 75,- Euro unter www.mummert-consulting.de erhältlich. (AP)


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