Die Unternehmensberatung Mummert & Partner hat ihre Ergebnisse einer Umfrage zum Thema M-Commerce vorgelegt.

Die Unternehmensberatung Mummert & Partner hat ihre Ergebnisse einer Umfrage zum Thema M-Commerce vorgelegt.

Befragt wurden führende Kreditinstitute und Bausparkassen aus dem deutschsprachigen Raum sowie Experten zum Thema M-Commerce. Die angesprochenen Kreise mussten zu folgenden Fragen Stellung beziehen:
- Wie sind Finanzdienstleister heute im M-Commerce positioniert?
- Branchenfremde Unternehmen dringen durch M-Commerce zunehmend in die Geschäftsfelder von Finanzdienstleistern ein. Inwieweit und in welcher Form stellt dies eine Bedrohung der Kernkompetenzen von Finanzdienstleistern dar?
- Was sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren im M-Commerce im Finanzdienstleistungsbereich?
- Wie können sich Unternehmen in der Zukunft innerhalb der M-Commerce-Wertschöpfungskette positionieren, um ihre Kernkompetenz zu sichern und neue Geschäftsfelder zu erschließen?

Bereits 84 Prozent der befragten Kreditinstitute bieten heute M-Commerce-Dienstleistungen an oder planen zumindest den Einstieg in das mobile Geschäft mit Finanzdienstleistungen. Allerdings hält sich die Investitionsbereitschaft bei den meisten Instituten noch in Grenzen. Vorreiter im mobilen Geschäft sind die "Großen" wie Deutsche Bank, Commerzbank und Consors. Indes bekommen die Kreditinstitute Konkurrenz. "Branchenfremde Anbieter aus dem M-Commerce-Umfeld drängen massiv in den sich entwickelnden neuen Markt", sagt Jürgen Sponagel, Vorstand der Mummert & Partner Unternehmensberatung. Für diese Unternehmen sei vor allem das Mobile Payment ein interessanter Sektor. Immerhin 52,5 Prozent der Experten der Infrastrukturanbieter, Anwendungsentwickler und Endgerätehersteller gaben an, sich in diesem Bereich engagieren zu wollen. Aufgrund solcher Aussagen spüren die Kreditinstitute einen entsprechenden Druck. 46,9 Prozent sind der Ansicht, dass eine hohe bis sehr hohe Bedrohung beispielsweise von Portalbetreibern für das eigene M-Commerce-Geschäft ausgeht. Nach Einschätzung von Mummert & Partner müssen die Kreditinstitute mehr investieren, sonst bestünde die Gefahr, dass sie ihre Führungsrolle als Anbieter von Finanzdienstleistungen verlieren.

Umgekehrt wollen aber auch die Kreditinstitute in branchenfremde Terrains vorstoßen: ca. zwei Dittel der Befragten gaben an, neue Geschäftsfelder zu besetzen, 35,5 Prozent wollen neue Ideen sogar kurzfristig umsetzen. Gedacht wird neben Portalen und virtuellen Beratern an die Möglichkeit, Dokumente einzuscannen, bei der entsprechenden Bank zu sichern und mit mobilen Endgeräten darauf Zugriff zu haben.

Mit Blick auf die Zukunft setzen sowohl Kreditinstitute als auch branchenfremde Anbieter auf die Bereiche Brokerage, Mobile Payment und Banking. In diesen Segmenten werden die höchsten Umsätze erwartet. Im Kampf um bessere Positionen suchen die Anbieter für das Engagement in branchenfremden Gebieten Partnerschaften. 89,5 Prozent der Kreditinstitute wollen für den Einstieg in geschäftsfremde Felder mit Kooperationspartnern zusammenarbeiten. Noch ausgeprägter ist die Kooperationsbereitschaft bei den Newcomern im Finanzgeschäft: Von ihnen suchen 92,5 Prozent für diesen Schritt einen Partner.

Die Studie von Mummert & Partner kann für 1.000 Euro über das Internet bezogen werden. (AP)


FIRMENPROFIL:

Mummert & Partner ist eine europäische Unternehmensberatung für Dienstleistungsunternehmen. Zu den Kunden zählen vor allem Kreditinstitute, Versicherungen, öffentliche Dienstleister, die Energiewirtschaft und das Gesundheitswesen. Bei speziellen Aufgabenstellungen werden auch Telekommunikations- und Logistikunternehmen beraten. Mummert beschäftigt 1.350 Mitarbeiter.


KONTAKT:

Mummert & Partner Unternehmensberatung AG
Jörg Forthmann
Hans-Henny-Jahnn-Weg 29
22085 Hamburg
Tel. 040-227037787
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