Der Geschäftsbetrieb des insolventen Nonfood-Discounters Mäc-Geiz hat sich "spürbar stabilisiert", meldet die Insolvenzverwaltung. Die Gehälter der Mitarbeiter seien bis Juli gesichert.

Mäc-Geiz verzeichne seit der Insolvenzanmeldung eine "deutliche Umsatznormalisierung" und habe gar einen der "umsatzstärksten Montage der Unternehmensgeschichte" erlebt, meldete der vorläufige Insolvenzverwalter Rainer Eckert. Zahlen dazu lieferte er jedoch nicht.

Eckert prüft derzeit den besten Sanierungsweg. Erwogen werden eine Sanierung des Unternehmens über den Verkauf an einen Investor oder über einen Insolvenzplan.

Während des vorläufigen Insolvenzverfahrens sind keine Filialschließungen geplant - nur, wenn die Schließung des jeweiligen Standorts schon vor der Insolvenz feststand.

Unterstützung der Lieferanten

Mäc-Geiz hatte Mitte Mai Insolvenz angemeldet. Nach Angaben Eckerts unterstützen die Lieferanten das Unternehmen in der aktuellen Notlage: "Nun füllen sich die Regale wieder", so der Insolvenzverwalter. Auch die Entwicklung der Liquidität verlaufe erfreulich.

Die rund 1.700 Mitarbeiter von Mäc-Geiz hätten bereits ihre Löhne und Gehälter für den Monat Mai erhalten, so die Insolvenzverwaltung. Auch die Lohnzahlungen für die Monate Juni und Juli seien über das Insolvenzgeld gesichert.