Ein Umfrage des Karriere-Netzwerkes Monster und der Marktforschungsgesellschaft Universum zeigt, was jungen Arbeitnehmern wirklich wichtig ist.

Die Untersuchung von Monster und Universum zeigt aber auch, dass Geld nicht alles ist. Nur 17% der Männer und 11% der Frauen wechseln den Arbeitgeber wegen des Gehalts. Viel wichtiger ist ihnen bei einer neuen Stelle, dass sie bessere Aufstiegschancen haben und vor Herausforderungen gestellt werden (30% Männer, 29% Frauen). Befragt wurden 1.500 junge akademische Arbeitnehmer, so genannte Young Professionals, in Deutschland. Sie besitzen alle einen Universitäts- oder Hochschulabschluss und haben mindestens acht Jahre Berufserfahrung.

Die Umfrage berücksichtigt aber auch, welche Firmen bei den Arbeitnehmern das beste Image haben. Beinahe ein Viertel aller Beschäftigten in Deutschland stuft BMW als den besten Arbeitgeber ein. Mit exakt 22,2% liegt der Münchener Automobilhersteller in klarer Führung vor DaimlerChrysler und Lufthansa, die von jeweils 18,4% der Arbeitnehmer als Top-Arbeitgeber eingestuft werden. Auf den weiteren Plätzen folgen Siemens (17,9%), Audi (17,6%), IBM (11,6%), Nokia (10,7 %), Sony (10,3%) und Cisco (10%). Für 42% der männlichen Befragten spielt das Geld die Hauptrolle, bei ihrem Arbeitgeber zu bleiben; ein Drittel stellt die Karrierechancen und die Arbeitsumgebung in den Vordergrund. Der Umgang mit den Kollegen hat für 29% eine hohe Bedeutung, die konkrete berufliche Aufgabenstellung für 28%. Die weiblichen Beschäftigten setzen etwas andere Prioritäten. An erster Stelle steht zwar auch für 38% der Arbeitnehmerinnen das Gehalt, aber fast genauso viele (35%) finden, dass das Arbeitsklima ebenso wichtig ist. 32% legen vor allem Wert auf eine attraktive Karriere; 30 % ist der kollegiale Umgang am Arbeitsplatz wichtig. Die konkrete Aufgabe spielt nicht einmal für ein Viertel der weiblichen Befragten eine Rolle, ob sie bei ihrem Arbeitgeber bleiben oder wechseln. 54 % finden im Gegenteil ein breites Aufgabenspektrum attraktiv; das gilt nur für 46% der Männer.

Bei 12% der Befragten erfolgt ein Arbeitsplatzwechsel, weil sie mit dem Management in ihrer Firma nicht einverstanden sind. Bei den beruflichen Zielen hat die Umfrage von Monster und Universum deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern zutage gefördert: 57% der Frauen legen Wert auf eine ausgeglichene Balance zwischen ihrem Privat- und Berufsleben; bei ihren männlichen Kollegen spielt das nur für 47% der Beschäftigten eine Rolle. Noch weiter klafft die Lücke beim Anspruch an die Position auseinander: 48% der Arbeitnehmerinnen legen Wert darauf, dass ihnen schrittweise immer anspruchsvollere Aufgaben übertragen werden; diesen Wunsch hegen nur 37% der männlichen Arbeitnehmer. Hingegen wollen Männer viel stärker als Frauen die Firmenstrategie beeinflussen und neue Produkte entwickeln. Fast ein Drittel der Arbeitnehmer strebt auf jeden Fall eine Führungsposition im Unternehmen an; dieser Aspekt ist nicht einmal für ein Viertel der Arbeitnehmerinnen von Bedeutung.

Einig sind sich beide Geschlechter über den Gang ins Ausland: 38% der Männer und 37% der Frauen wollen bei der Arbeit internationale Erfahrungen sammeln. Die Reputation des Arbeitgebers spielt bei beiden Geschlechtern eine erstaunlich geringe Rolle: Nur für 8% der weiblichen Beschäftigten ist der gute Ruf ihres Unternehmens wichtig; immerhin 11% der männlichen Mitarbeiter legen Wert auf ein gutes Image ihres Arbeitgebers. Viel wichtiger ist für 54% der Frauen und 46% der Männer ein vielfältiges Aufgabenspektrum. Großen Wert legen 45% der Beschäftigten auf flexible Arbeitszeiten, wobei dies für 51% der weiblichen Beschäftigten besonders wichtig ist. Führungsverantwortung übernehmen wollen deutlich mehr als ein Drittel der Männer (37%), aber nicht einmal ein Viertel der Frauen (21%). Dafür legt ein Viertel der männlichen und gut ein Fünftel der weiblichen Befragten Wert auf interessante Kollegen und Kolleginnen. 35% erwarten, dass ihr Arbeitgeber für formale Weiterbildungsmaßnahmen aufkommt.

Die kompletten Ergebnisse der Umfrage können unter http://www.monster.de/about/presse/mitteilungen/20010926/ eingesehen werden. (JR)


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Monster ist mit über 1 Mio. Stellenangeboten, mehr als 12 Mio. Lebensläufen und 28,7 Mio. Visits monatlich das weltweit größte Karriere-Netzwerk im Internet. Seit der Übernahme von Jobline International im Juli 2001 umfasst das globale Monster-Netzwerk nationale Websites mit lokalen Inhalten in insgesamt 21 Ländern auf vier Kontinenten. Auf den deutschen Websites des Karriere-Netzwerks finden Unternehmen mehr als 153.000 Lebensläufe von Stellensuchenden. Monster gehört zu TMP Worldwide, dem globalen Marktführer für Online Recruitment und Personalmarketing. TMPW, eines der größten Personalberatungs-Unternehmen der Welt, beschäftigt über 10.500 Mitarbeiter in 34 Ländern. Über 90 der 100 größten und mehr als 480 der 500 größten Unternehmen weltweit nehmen die Dienste von TMP Worldwide in Anspruch.

Universum Communications isteine internationale Forschungs- und Managementberatungsgesellschaft, die die Karriere-Erwartungen heutiger Studenten und Young Professionals versteht. In den vergangenen 13 Jahren hat Universum die internationalen Personaltrends aus nächster Nähe verfolgt. Daher kann das Unternehmen seine Klienten mit spezifischen Informationen über die Effektivität ihres Images und ihre Kompetenz als Arbeitgeber beraten. Die Vision ist es, ein universeller Partner für Unternehmen zu sein, die unter ihrer Zielgruppe von Studenten und Young Professionals der Arbeitgeber der ersten Wahl werden wollen.


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