Konsumenten geben im Durchschnitt bis zu dreimal mehr Geld für ihre Mütter als für ihre Väter aus. Statistische Erkenntnisse rund um den Mutter- und Vatertag.

Nicht nur zu Weihnachten und Ostern - nein, auch zu Vater- und Muttertag gibt es inzwischen statistische Erkenntnisse rund um das Konsumverhalten. Einige davon hat das Internet-Service-Unternehmen Rakuten, das auch den Marktplatz rakuten.de betreibt, zusammengetragen.

Die Tage, auf die Mutter- und Vatertag fallen, sind demnach weltweit verschieden, weiß der E-Commerce-Gigant aus Japan. Eine Gemeinsamkeit gibt es allerdings: Verbraucher geben im Durchschnitt bis zu 75 Prozent mehr Geld für ihre Mütter als für ihre Väter aus.

Schreibfreudige Briten

In Brasilien und den USA ist der Muttertag nach Weihnachten sogar der zweitwichtigste Anlass zum Schenken, meldet Rakuten. Die Brasilianer geben dabei am meisten für Muttertagsgeschenke aus: Umgerechnet fließen hier rund 130 Euro im Durchschnitt – mehr als fünfmal so viel wie in Deutschland, wo Mama den Kindern statistisch gesehen 25 Euro wert ist. Frankreich wiederum ist eines der wenigen Länder, indem für Väter genauso viel ausgegeben wird wie für Mütter.

Apropros Deutschland: Hier lebt das Klischee. Denn ein häufiges Geschenk für Väter sind hierzulande Bierkrüge mit eingraviertem Namen. 46 Prozent der Briten senden ihren Müttern demnach eine SMS oder eine Facebook-Nachricht, statt ihnen eine richtige Karte zu schreiben. Dennoch werden in England zum Muttertag etwa 30 Millionen Karten verschickt – zum Vatertag dagegen nur sieben Millionen.

Händler sollten vorbereitet sein

Drei Viertel der Söhne in Österreich vertrauen unterdessen auf ihre handwerklichen Fähigkeiten und versuchen, das Geschenk für den Muttertag selbst zu basteln – bei den Töchtern plant das nur die Hälfte. In Japan bekommen Mütter traditionell eine rote Nelke.

"Mutter- und Vatertag sind wichtige saisonale Termine im Shopping-Kalender – egal ob online oder stationär", ist Beate Rank, CEO von Rakuten Deutschland, überzeugt. "Deshalb und natürlich auch aufgrund der generell rasant steigenden E-Commerce-Umsätze sollten Händler die Gelegenheit nutzen und sich auf diese Tage entsprechend vorbereiten."

Um bestmöglich von der Nachfrage zu profitieren, sollten sie beispielsweise via E-Mail oder auf speziell eingerichteten Event-Seiten Geschenkideen präsentieren. "Zudem helfen kurze Lieferzeiten, um auch die Einkäufe der Last-Minute-Shopper mitzunehmen", so Rank.

Lesen Sie hier weitere vergleichende statistische Erkenntnisse rund um Mutter- und Vatertag.