Welche Formen von Verkaufsförderungs-Aktionen werden in den Märkten noch gerne gesehen? Wo sieht der Handel noch Potenzial? Eine neue Studie zum POS-Marketing gibt darüber Auskunft.

Maßnahmen zur Verkaufsförderung (Vkf) sollten in die klassische Kommunikation eingebunden sein. Zudem muss die Umsetzung am Point of Sale (POS) möglichst kreativ sein. Das sind zwei zentrale Anforderungen des Handels an Verkaufsförderungs-Aktionen, zeigt die neue Studie POS-Marketing-Report 2008/2009 der Lebensmittel Zeitung und der Agentur UGW Communication.

"Durch integrierte Kampagnen kann das Management im Handel überzeugt werden, Vermarktungsmaßnahmen noch breiter und besser umzusetzen und damit erfolgreicher zu machen", so Gernot Lingelbach, Geschäftsführer der UGW Communication.

Marke als zentraler Botschafter

Als immer wichtiger für den Erfolg von Aktionen sehen die Handelsentscheider die Markenstärke an. Dies bestätigt den übergreifenden Trend, der weg von isolierten POS-Maßnahmen hin zu vernetzten Kampagnen geht.

In Hinsicht auf Personal-Promotions gehen die Meinungen von Handelszentrale und Marktmanagern auseinander. Während die Befürwortung von so genannten Personal gestützten Aktionen bei den Handelszentralmanagern zurückging, rangiert sie bei den Marktmanagern auf Platz 1 der Vkf-Hitliste.

Die Einflussnahme von Marktleitung und Verkaufspersonal auf Entscheidungen rund um Vkf-Aktionen wird von der Handelszentrale sowie von den Marktleitern als relativ hoch eingeschätzt. Gleichzeitig wird dem Außendienst und externen Merchandisern der Industrie insbesondere von den Handelszentralmanagern eine geringere Bedeutung zugeschrieben als bei der vorigen Studie 2006.

Die Studie POS-Marketing-Report 2008|2009 wird jährlich erstellt und basiert auf einer Befragung des Handels. Mehr Informationen hier.