Im Netz tobt längst der Kampf um die besten Namen. Oft kommt es dabei zu teuren Auseinandersetzungen. Abhilfe soll jetzt ein kostenfreies Markenscan-Modul schaffen.

Feldbusch gegen Feldbusch, Abmahnwellen wegen Scout und Lotto, Telekom gegen Post AG - im Web tobt längst der Kampf um die besten Namen. Oft kommt es dabei zu teuren Auseinandersetzungen. Über die Risiken und den professionellen Umgang mit Marken, Namen und Domains wird kaum aufgeklärt. Und so überprüfen bislang nur wenige, ob beispielsweise bei der Registrierung einer Domain Markenrechte verletzt werden.

Abhilfe soll jetzt das kostenfreie Markenscan-Modul von AvantiQ, Anbieter von Markendatenbanken, und domainGuard.de, einem Dienst für Markenrecherchen, schaffen. Nach Unternehmensangaben können mit einem Klick unter www.markenplatz.de 16 wichtige internationale Datenbanken und über 14 Mio. Einträge überprüft werden.

Das Markenscan-Modul gibt Auskunft darüber, ob die eigene Internet-Adresse oder ein bestimmter Name schon als Marke eingetragen ist und wie viele Einträge es in welchen Ländern gibt. Nach der Anzeige der Anzahl von Treffern in den einzelnen Datenbanken besteht die Möglichkeit, kostengünstig und ohne feste Vertragslaufzeiten, die Volldokumente zu den einzelnen Treffer anzufordern. Dies, so die Betreiber von markenplatz.de, sei eine entscheidende Voraussetzung, um teure Markenkonflikte im Internet zu vermeiden.

"Viele Domainanmelder machen den Fehler und denken bei Marken nur an Coca Cola und Mercedes. Dabei gibt es allein beim Deutschen Patent- und Markenamt über 600.000 eingetragene Marken und jedes Jahr kommen bis zu 80.000 neue Marken dazu," erklärt Raban Woryna, Geschäftsführer bei domainGuard.de. Mit dem Markenscan-Modul könnten teure Fehler vermieden werden, denn auch die immateriellen Resourcen würden immer knapper und wertvoller. (ST)


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