Nach einem der turbulentesten Jahre im Internet-Zeitalter verschmelzen nun die New Economy und die Old Economy. Elektronische Marktplätze im Rahmen des neuen Aufbruchs sind im Zentrum der aktuellen Diskussion. Gefragt sind schlüssige Konzepte, die eine nachweisliche Unternehmenswertsteigerung erzielen.

Nach einem der turbulentesten Jahre im Internet-Zeitalter verschmelzen nun die New Economy und die Old Economy. Elektronische Marktplätze im Rahmen des neuen Aufbruchs sind im Zentrum der aktuellen Diskussion. Gefragt sind schlüssige Konzepte, die eine nachweisliche Unternehmenswertsteigerung erzielen.

Eine aktuelle Studie der EBS Holding geht der Frage nach schlüssigen Konzepten nach, indem sie bestehende Marktplätze befragt hat und dabei das Produktportfolio, das Servicemodell sowie das Ertragsmodell besonders im Blickfeld hatte.Die Ertragsmodelle der befragten Marktplätze unterscheiden sich stark voneinander. So basieren die Umsätze bei 70% der E-Markets auf einer Kombination mehrerer Erlösarten. Zwar spielen die transaktionsabhängigen Ertragsarten wie wertabhängige Provision und Transaktionsgebühr für die meisten Unternehmen eine wichtige Rolle, es gibt jedoch auch Marktplätze, deren Hauptertragsarten Werbung, Mitgliedschaftsgebühren oder Zusatzdienstleistungen sind. Bestellungen aus Online-Katalogen sind die dominierenden Geschäftsmodelle gefolgt von Auktionen und Ausschreibungen.

Die größte Herausforderung für jeden Marktplatz ist die Erreichung von "kritischer Masse". Anbieter und Nachfrager müssen die Plattform annehmen, was aber nur dann sinnvoll ist, wenn sie durch Automation der Geschäftsprozesse die potenziellen Kosten- und Zeiteinsparungen realisieren können. Dies erfordert für den Marktplatzbetreiber den Einsatz generischer und branchenspezifischer E-Services, und dies nicht nur in der Sales-Phase, sondern auch in der Pre- und Postsales-Phase. Dies ist heute noch lange nicht der Fall. Über die Hälfte der Marktplätze ermöglichen weder die Vereinbarung noch die Post-Sales-Abwicklung von Transaktionen und verkümmern somit zu reinen Kontaktbörsen.

Besonders verbreitet sind heute die Marktplatz-Services "Gewährleistung der Anonymität", "Authentifizierung", "Feedback" und "Katalogmanagement". Sie sind bei 60% bis 80% der Befragten verfügbar. Zwischen 40% und 60% der befragten Marktplätze bieten heute ebenfalls Portal- und Community-Funktionen, allgemeine Marktinformationen sowie Kunden-/Lieferantenzulassung an. Darüber hinaus findt man lediglich auf 20% bis 40% der Marktplätze Reporting- und Ratingdienste, Daten für Lieferanten- und Relationshipmanagement, Autorisationsservice sowie die transaktionsrelevanten E-Services wie Zahlungsabwicklung, Transport und Versicherung, Integration zum ERP-System sowie Finanzdienstleistung. Garantie- und Rückabwicklungsdienste sind nur bei rund 20% der Marktplätze vertreten.

Die befragten Unternehmen planen jedoch, ihr Angebot stark auszuweiten, um die Abwicklung der gesamten Transaktion einschließlich Logistik zu unterstützten. Wachstumspotenziale zwischen 30% und 50% bei den E-Marktet-Services gibt es daher in den Bereichen Integration zum ERP-System, Logistik, Grantie- und Rückabwicklungsdienste, Finanzdienstleistungen und Zahlungsabwicklungen. Diese E-Services werden in zunehmendem Umfang bei externen Partnern nachgefragt und gelten als die Zukunft für den Erfolg von Marktplätzen. (AH)


FIRMENPROFIL:


Die EBS Holding entwickelt und betreibt in Europa als Business Service Provider E-Services für existierende oder im Aufbau befindliche elektronische Marktplätze. Übergeordnetes Ziel ist, standardisierte, aber an die Bedürfnisse der Marktplätze adaptierbare, gehostete E-Services mit hoher Skalierbarkeit anzubieten. Die E-Services können in die EBS-E-Market-Plattform oder in fremde Plattformen integriert werden.


KONTAKT:

EBS Holding AG
Oliver Lawrenz
Kaltenbornweg 1-3
50679 Köln
Tel. 0221-3208521
Fax: 0221-3208401
E-Mail: oliver.lawrenz@pago.de
Internet: www.ebs-holding.de