Die Mayersche Buchhandlung beendet zum 1. Juli ihre Zusammenarbeit mit Zweitausendeins. Der Frankfurter Direktvertrieb hat derzeit finanzielle Probleme.

Die Gespräche zur Fortführung der Kooperation seien gescheitert, zitiert die "Westdeutsche Allgemeinen Zeitung" eine Sprecherin der Mayerschen Buchhandlung. Über die Gründe wollte sie sich nicht äußern.

Anfang Juni war ein Sanierungskonzept verabschiedet worden, das die drohende Insolvenz von Zweitausendeins abwenden soll. Die Mayersche hatte im September 2007 den ersten Shop-in-Shop des Frankfurter Partners eröffnet. In Nordrhein-Westfalen folgten elf weitere, fünf davon im Ruhrgebiet.

Das Sortiment werde auch nach dem 1. Juli ausverkauft, so die Sprecherin. Die Mayersche plant nun ein eigenes Programm mit einem ähnlichen Angebot wie Zweitausendeins, jedoch mit einer stärkeren Ausrichtung auf die eigenen Kunden.