Zur Premieren-Party fährt der modernisierte Mazda 5 mit zwei neuen Benzinmotoren vor. Der Diesel folgt Anfang 2011.

Die 600 bundesdeutschen Mazda-Händler sind in Party-Stimmung. Die Premiere des neuen Mazda 5, drittwichtigstes Modell der Marke, soll die Kunden am kommenden Samstag in die Showrooms locken - zumal Privatkäufer noch bis zum 31. Dezember einen Frühbucherrabatt von 500 Euro erhalten. So beginnt die Preisliste aktuell bei 19.990 Euro für den 1,8-Liter-Benziner mit 85 kW/115 PS.

Gewerbliche Kunden im Visier

Doch die Japaner haben auch die gewerbliche Kundschaft im Visier: „Wir wollen im nächsten Jahr 10.000 Mazda 5 verkaufen, 3.000 davon sollen in die Flotte gehen", plant Deutschland-Chef Josef A. Schmid und verweist auf die guten Restwert-Prognosen: „Das neue Modell liegt nach 36 Monaten und 15.000 Kilometern Jahresfahrleistung bei 47,4 Prozent und damit 5,5 Prozent günstiger als der Vorgänger".

Der für Fuhrparks wichtige Diesel steht allerdings erst Anfang 2011 zur Verfügung. Der 1,6-Liter aus der Zusammenarbeit der Mazda-Konzern-Mutter Ford mit dem französischen PSA-Verbund (Peugeot, Citroen) leistet ebenfalls 85 kW/115 PS und kostet dann mindestens 22.790 Euro.

Neuer Benzinmotor mit Start/Stopp-Automatik

Top-Motorisierung ist der neu entwickelte 2,0-Liter-Benzindirekteinspritzer mit 110 kW/150 PS, Start/Stopp-Automatik und einem Normverbrauch von 6,9 Litern. Für das Aggregat mit dem sperrigen Namenszusatz „MZR-DISI" beginnt die Preisliste ohne besagten Frühbucherrabatt bei 24.190 Euro.

Auf vier Kernelemente habe man sich bei der Erneuerung des seit 2005 angebotenen, weltweit 500.000-fach und in Deutschland 60.000 mal verkauften Mazda 5 fokussiert, wie der zur Europa-Präsentation in München eigens aus Hiroshima angereiste Programm-Manager Hidoki Matsuoka beschreibt: „Design, Funktionalität, Umweltfreundlichkeit, mehr Fahrleistung."

Schwungvolle Welle im Seitenblech

Tatsächlich wirkt der Wagen mit einer schwungvollen Welle im Seitenblech, dem neuen Markengesicht und einer veränderten Heckpartie deutlich moderner. Geblieben sind neben dem variablen Sitzsystem mit sieben Plätzen auch die seitlichen Schiebetüren mit elektrischer Betätigung, die sich jetzt noch leichter öffnen und schließen lassen.

Zusätzliche Ablagen erleichtern das Arbeitsleben an Bord und ab Anfang 2011 steht auch ein fest eingebautes Navigationssystem von TomTom zur Wahl.

Bernd Nusser