Die Umsätze des zwanzig Jahre alte Outdoor-Filialisten McTrek legten 2015 um 13 Prozent zu. Das für die Branche schlechte Wetter hat allerdings dazu geführt, dass die Erträge leicht gesunken sind.

McTrek kann sich über gute Umsätze im  Jubiläumsjahr freuen: 2015 wuchs der Umsatz des 1995 gegründeten Outdoor-Filialisten im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 47,2 Millionen Euro. Die Roherträge seien jedoch "aufgrund einer wetterbedingten, schlechten Marktlage" um gut ein Prozent auf 46,5 Prozent gefallen. Dass McTrek 2015 trotz der schlechten Wetterlage, des stagnierenden Trends in der Outdoorbranche und der fallenden Roherträge gleichwohl ein zweitstelliges Wachstum verzeichnen konnte, führt Unternehmensgründer Ulrich Dausien auf "ein erfolgreiches Trading Up unseres Sortiments und die Umgestaltung einiger unserer Filialen" zurück.

Auch der Webshop werde gut angenommen, die Onlineumsätze seien 2015 überdurchschnittlich gestiegen: "Kunden nutzen unseren Onlineshop als stets aktuellen Katalog und informieren sich vor einem Besuch in unseren Filialen", erläutert Dausien.

Anfänge mit Restposten

1995 hatte Dausien zusammen mit seinem Freund, dem Architekten Heiko Stoll, den ersten McTrek-Laden in der Hamburger Allee in Frankfurt am Main eröffnet. Damals bestand das Konzept noch vor allem aus der Vermarktung von Restposten, Mustern und Zweite-Wahl-Artikel. Heute führt der Händler mehr als 10.000 Produkte – Outdoor-Ausrüstung und Bekleidung – von rund 250 Marken.

2015 betrieb McTrek bundesweit 35 Filialen, noch im ersten Quartal 2016 soll eine neue Filiale mit 800 Quadratmetern in Landshut/Ergolding hinzukommen. Eine weitere, ebenfalls 800 Quadratmeter große Filiale in Augsburg/Gersthofen werde im weiteren Verlauf des Jahres eröffnet.