Die Medien- und Unterhaltungsbranche hat das Schlimmste noch nicht überstanden. Nach Ansicht der Experten von PricewaterhouseCoopers (PwC) setzt sich der Abschwung in der Werbewirtschaft weiter fort und kommt erst 2011 zum Stillstand.

Die Medien- und Unterhaltungsbranche hat das Schlimmste noch nicht überstanden. Nach Ansicht der Experten von PricewaterhouseCoopers (PwC) setzt sich der Abschwung in der Werbewirtschaft weiter fort und kommt erst 2011 zum Stillstand. Erstmals seit Beginn des Internetbooms werde der Mediensektor schrumpfen. Der folgenden "bescheidenen Erholung", die zumindest bis 2013 anhalten dürfte, geht ein dramatischer Knick bei Werbeumsätzen voraus. Am stärksten seien Printtitel betroffen, die neben der Rezession und der Zurückhaltung vonseiten der Werbetreibenden eine starke Abwanderung von Lesern zu Online-Medien zu spüren bekommen. Aber auch diese bleiben nicht verschont. Allein in den USA sollen die Einnahmen mit gedruckten Anzeigen zwischen 2008 und 2010 um knapp 23 Prozent auf 9,8 Mrd. Dollar einbrechen. Die anschließend erhoffte Erholung nehme vergleichsweise viel Zeit in Anspruch.