Deutsche Verlage und TV-Unternehmen schrauben ihre Investments im Online-Geschäft zum Teil deutlich zurück. Zu diesem Schluss kommt eine von der Strategieberatungsfirma OC&C durchgeführte Studie, bei der die im laufenden Jahr bislang getätigten Webaktivitäten deutscher Medienhäuser untersucht wurden.

Deutsche Verlage und TV-Unternehmen schrauben ihre Investments im Online-Geschäft zum Teil deutlich zurück. Zu diesem Schluss kommt eine von der Strategieberatungsfirma OC&C durchgeführte Studie, bei der die im laufenden Jahr bislang getätigten Webaktivitäten deutscher Medienhäuser untersucht wurden. Demnach sind in diesem Jahr nur 16 Zukäufe getätigt worden, im Vorjahr waren es insgesamt noch 98. "Für die Zurückhaltung der Unternehmen gibt es mehrere Gründe: Der Markt ist relativ gesättigt und die einzelnen Beteiligungsfelder sind weitgehend begrenzt. Zudem sind neue, vielversprechende Geschäftsmodelle derzeit Mangelware", erklärt OC&C-Partner Michael Rzesnitzek die aktuelle Branchenlage.