Der Aldi-Lieferant Medion verdient nach wie vor gut an dem Verkauf von Computern, Notebooks, Handys und Navigationsgeräten. Das Direktgeschäft über Medionmobile und den Onlineshop medion.de gewinnt an Bedeutung.

Der Elektronik-Spezialist Medion hat im Geschäft mit Unterhaltungsgeräten wieder mehr verdient. Vorläufigen Zahlen zufolge stieg der Umsatz um 230 Millionen auf 1,64 Milliarden Euro. Den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei von 18,8 Millionen auf 28,1 Millionen Euro gewachsen, teilte die Medion AG am Freitag in Essen mit.

Ein Jahr zuvor hatte der Aldi-Lieferant etwa in gleicher Höhe Umsatz und Ertrag eingebüßt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Medion einen Umsatz auf Vorjahresniveau.

Preisrückgang bei LCD-Fernsehern erwartet

Die Essener rechnen mit Preisrückgängen insbesondere bei LCD-Fernsehern und einem anhaltenden Trend zu den kleinen Netbooks. Medion setzt wie bisher vor allem auf Computer aller Art, Fernseher und Navigationsgeräte. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern gehen die Essener für 2011 von einem Zuwachs in Höhe von 15 Prozent aus.

Der Umsatz im Direktgeschäft über Medionmobil, medion.de und den Outlet-Store in Essen summierte in 2010 auf 478 Millionen Euro gegenüber 383 Millionen im Vorjahr.

dpa, DH