Der Trend zu mehr Frische in den Supermärkten setzt sich fort: Sie führen deutlich mehr frische Artikel und weniger Nonfood – und das kommt beim Kunden an.

Das EHI Retail Institute hat in einem Sortimentsbreitenvergleich Supermärkte mit einer Fläche von bis zu 1.100 Quadratmetern untersucht. Diese Supermärkte haben seit 2005 eine nahezu konstante Artikelzahl von durchschnittlich 10.100.

Als Reaktion auf die so genannte Nonfood-Krise und das veränderte Verbraucher-Verhalten haben die Supermärkte ihre Sortimente jedoch neu sortiert. Führten sie in 2005 durchschnittlich 1.540 Frische-Artikel, so sind es heute 2.110.

Mehr Fläche für Frische

Der Flächenanteil für diese Artikel beträgt heute fast 35 Prozent im Vergleich zu rund 28 Prozent vor vier Jahren. Die klare Neupositionierung zu mehr Frischeartikeln findet offensichtlich große Akzeptanz beim Verbraucher. Das spiegelt sich laut EHI in leicht gestiegenen Umsätzen und in den deutlich veränderten Umsatzanteilen.

Die Umsatzanteile im Bereich Frische sind in dem Vergleichszeitraum 2005 bis 2009 von 39,5 auf 45,8 Prozent gestiegen. Der Zuwachs bei den Frischwaren ist besonders auf die Warengruppen Fleisch/Wurst und Molkereiprodukte zurückzuführen.