Dem Besucher individuelle Inhalte anzubieten, gilt als probates Mittel gegen vorschnelles Aussteigen aus dem Shop. Die Werkzeuge aus den Marketing-Suiten eignen sich sehr gut für die Kür in Sachen Personalisierung. Doch bereits zu deutlich geringeren Kosten und weniger Integrationsaufwand können Händler mehr auf den Besucher eingehen.

Bereits mit einem virtuellen Kundenstopper wenden Sie sich stärker dem Kunden zu - und haben die Chance, sich vom Mitbewerb abzuheben. SiteApps greift diese Idee auf, und bietet einen Werkzeugkasten, der eine Website oder einen Shop funktional deutlich erweitert. Die Einrichtung erfordert nahezu keine technischen Kenntnisse.

Personalisierung von der Stange - mit Overlays, Grußbotschaften & Co

Das Konzept von SiteApps ist bestechend einfach. Sie wählen aus dem Angebot an Diensten und Funktionen, den Apps, gezielt die Funktionen aus, die Sie nutzen wollen. Über die zentrale Administrationsoberfläche definieren Sie, wer die entsprechenden Inhalte sehen darf. Angeboten werden zum Beispiel:

  • Exit-Intent-Overlays
  • Social-Media-Buttons, zum Teilen von Inhalten
  • Werkzeuge zum Einbinden externer Quellen wie Instagram
  • Grußbotschaften, sogar abhängig von der aktuellen Wetterlage
  • A/B-Tests

Wie bei allen Site-Elementen die plötzlich in Form von Overlays oder Widgets auftauchen, gilt auch hier der Grundsatz, diese möglichst sparsam zu dosieren. So verführerisch das Angebot an Funktionen auch ist, in der Selbstbeschränkung liegt die Kunst.

Zu jeder App kann im Backend eingestellt werden, wem, wann und in welcher Form der entsprechende Inhalt dargestellt wird. So nimmt der Händler ganz gezielt etwa wiederkehrende Besucher von der Anzeige eines Exit-Overlays aus.

In den Optionen einer App wird die Segmentierung und Personalisierung gesteuert.
In den Optionen einer App wird die Segmentierung und Personalisierung gesteuert.

Leicht einzubinden

Die Apps werden über einen kleinen Code in die Seiten eingebunden. Es überträgt letztlich nur eine Ziffernfolge und einen API-Schlüssel an den Server des Betreibers. Die Einbindung gestaltet sich somit nicht schwieriger als etwa die Integration eines Tags für die Webanalyse. Für einige Redaktionssysteme bietet SiteApps auch Plug-ins an.

Kann das Shopsystem den Server des Anbieters nicht erreichen, kann die Funktion natürlich nicht ausgeführt werden. Das gilt sinngemäß aber auch für alle Trackingsysteme. Da hier auch Daten extern übertragen werden, muss ein Hinweis darauf in die Nutzungsbedingungen.

Preismodell von SiteApps
Preismodell von SiteApps

Das Gratiskonto bei SiteApps erlaubt die Integration von zwei kostenfreien Apps. Für 10 Dollar sind dann 5 Apps und bis zu 20.000 Seitenaufrufe eingeschlossen. Eine recht preiswerte Möglichkeit also, den eigenen Shop aufzuwerten.