Zum Jahresende 2005 ist laut Beschluss der Bundesnetzagentur nun endgültig Schluss mit 0190. Um den Übergang zu den 0900er Rufnummern zu erleichtern, hat die Bundesnetzagentur verfügt, dass auf den 0190er Rufnummern in der ersten Jahreshälfte 2006 eine Bandansage von zwanzig Sekunden laufen darf, in der auf eine Ersatzrufnummer und den Preis für deren Anruf hingewiesen wird. Die Bandansage selbst muss kostenlos sein und wird von den jeweils dienste-erbringenden Netzbetreibern (z.B. dtms AG) realisiert.

Zum Jahresende 2005 ist laut Beschluss der Bundesnetzagentur nun endgültig Schluss mit 0190. Um den Übergang zu den 0900er Rufnummern zu erleichtern, hat die Bundesnetzagentur verfügt, dass auf den 0190er Rufnummern in der ersten Jahreshälfte 2006 eine Bandansage von zwanzig Sekunden laufen darf, in der auf eine Ersatzrufnummer und den Preis für deren Anruf hingewiesen wird. Die Bandansage selbst muss kostenlos sein und wird von den jeweils dienste-erbringenden Netzbetreibern (z.B. dtms AG) realisiert.

Der Wechsel auf die 0900er Rufnummern hat für die Verbraucher mehrere Vorteile. An der ersten Ziffer nach der 0900 kann die Art des Dienstes erkannt werden. Die "1" steht für"Information", die "3" für "Unterhaltung" und die "5" für "Sonstige Dienste / Dienste für Erwachsene". Die Nummer gibt also in erster Linie Auskunft über Art und Inhalt des Dienstes - bei 0190 gab sie Auskunft über die Höhe des Endverbraucherpreises. Durch diese geänderte Systematik lassen sich bestimmte Inhalte jetzt sehr gezielt sperren.

Im Gegensatz zu den 0190er Rufnummern gibt es keine sog. "Kettenzuteilungen" mehr. Der Zuteilungsnehmer kann über die Homepage der Bundesnetzagentur Stichwort "Nummernverwaltung", einfach ermittelt werden. (KC)