Der Handelskonzern Metro plant einen weiteren Stellenabbau. Diesmal trifft es die Cash-&-Carry-Zentrale in Düsseldorf. Hunderte von Jobs stehen auf der Kippe.

Der Personalabbau im Handelskonzern Metro geht weiter: In der Düsseldorfer Zentrale der deutschen Großhandelstochter sollen rund 280 von knapp 1.000 Vollzeitarbeitsplätzen gestrichen werden.

Das bestätigte ein Metro-Sprecher am Mittwoch in Düsseldorf auf Anfrage. Ziel sei es, die Kosten zu senken und die Strukturen zu verbessern. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen.

Derzeit liefen Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern. Das Vorhaben sei nicht Bestandteil des Sparpotenzials von etwa 100 Millionen Euro, das der Vorstandsvorsitzende Olaf Koch für die Holding und weitere zentrale Gesellschaften in den vergangenen Monaten beziffert hatte, hieß es.

Die Metro Group ist im ersten Quartal 2012 in die roten Zahlen gerutscht. "Wir müssen daran arbeiten, auch bei den zentralen Verwaltungsaufgaben der Metro AG effiziente und kostenorientierte Organisationen zu schaffen", sagte Metro-Chef Koch bei der Vorlage der Quartalszahlen.