Der Handelskonzern Metro ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Das frühe Ostergeschäft spielte dabei eine wichtige Rolle. Cordes sieht "das Schlimmte überwunden".

Dank eines in diesem Jahr frühen Ostergeschäfts und einer Erholung der Währungssituation in Osteuropa legte der Konzernumsatz bei Metro im ersten Quartal um 2,3 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro zu.

Der Nettoverlust nach Anteilen Dritter verringerte sich von 98 Millionen Euro im Vorjahr auf jetzt 16 Millionen Euro. Das EBIT vor Sonderfaktoren erhöhte sich deutlich von 87 Millionen auf 136 Millionen Euro - der erste Ergebnisanstieg seit 2008.

Hierzu habe das Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm Shape 2012 maßgeblich beigetragen, sagte Vorstandsvorsitzender Eckhard Cordes: "Shape gewinnt zunehmend an Fahrt", betonte er.

Stabiler Umsatz in Deutschland

 In Deutschland blieb das Geschäft im ersten Quartal 2010 weitestgehend stabil. Der Umsatz lag leicht unter dem Vorjahresniveau und erreichte 6,2 Milliarden Euro. Bereinigt um Standortabgaben und Desinvestitionen lag der Umsatz jedoch mit 0,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresquartals.

Für das Gesamtjahr 2010 rechnet Metro weiterhin mit einem Umsatzanstieg, der aber unter dem mittelfristig angestrebten Plus von sechs Prozent liegt. Das bereinigte EBIT soll ebenfalls steigen.

"Das Schlimmste der Wirtschaftskrise scheint in einigen Ländern überwunden. Die Lage bleibt zwar fordernd, aber wir sehen konjunkturell einen ersten Silberstreif am Horizont", sagte Cordes.