Preissenkungen bei Konzerntöchtern haben den Umsatz der Metro im zweiten Quartal belastet.

Deutschlands größter Handelskonzern Metro hat im zweiten Quartal dieses Jahres in seinen laufenden Geschäften Rückgänge verzeichnet. Der Konzernumsatz sank durch den Verkauf von Konzernteilen wie Real Osteuropa sowie frühere Osterumsätze und fehlende sportliche Großereignisse um 3,6 Prozent auf 15,3 Milliarden Euro, teilte die Metro AG an diesem Donnerstag in Düsseldorf mit.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) schrumpfte um gut zwölf Prozent auf 276 Millionen Euro. Dabei spielten Preissenkungen gerade bei den Elektronikketten Media Markt und Saturn eine Rolle. Zudem hätten sich Warnstreiks in Deutschland vor allem bei der SB-Warenhaustochter Real bemerkbar gemacht.

Unter dem Strich erzielte Metro jedoch einen Quartalsgewinn von 15 Millionen Euro nach einem Verlust von 26 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.