Metro-Chef Eckhard Cordes setzt seine Interview-Offensive fort und kündigt  Milliardeninvestitionen in Osteuropa an. 100 neue Filialen sollen in Russland, Kasachstan und der Ukrainie entstehen.

Am Wochenende erläuterte Eckhard Cordes seine Onlinestrategie für die Media-Saturn-Holding der "Welt am Sonntag", im heutigen Handelsblatt erklärt der Vorstandsvorsitzende der Metro Group AG seine Expansionsziele auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.

"Der GUS-Raum ist für uns neben Asien die wichtigste Wachstumsregion", sagte Cordes, über dessen Vertragsverlängerung in den kommenden Wochen entschieden wird. Rund eine Milliarde Euro will der Handelskonzern bis 2013 in den Bau neuer Märkte in Russland, Kasachstan und der Ukrainie investieren.

80 Prozent des Konzerngewinns aus dem Osten

Während die Marge der Metro in Deutschland laut Handelsblatt bei 1,5 Prozent dahindümple und die Konzerntöchter Real und Kaufhof quasi offiziell zum Verkauf stünden, erwirtschafte der Konzern im Osten mittlerweile 80 Prozent des Gewinns.

Zusammen mit den Märkten in Polen, Tschechien und Ungarn erlösen die Düsseldorfer im osteuropäischen Raum rund 25 Prozent des Konzernumsatzes von 67 Milliarden Euro.