Microsoft erwirbt eine Lizenz für die Unix-Patente sowie den Source-Code von SCO (www.sco.com). Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, sieht der Softwarekonzern die Lizenz als eine wichtige Voraussetzung, um die Kompatibilität seiner Produkte mit dem Unix-Betriebssystem sicherzustellen ohne Patente von SCO zu verletzen.

Microsoft erwirbt eine Lizenz für die Unix-Patente sowie den Source-Code von SCO (www.sco.com). Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, sieht der Softwarekonzern die Lizenz als eine wichtige Voraussetzung, um die Kompatibilität seiner Produkte mit dem Unix-Betriebssystem sicherzustellen ohne Patente von SCO zu verletzen. Die Lizenz solle nicht dazu verwendet werden, um gegen Linux gerichtlich vorzugehen. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.

SCO befindet sich zurzeit in einem heftigen Patentstreit mit IBM. Das Softwareunternehmen wirft Big Blue vor, geschützte Unix-Technologie von SCO an die Linux-Gemeinde weiter gegeben zu haben und fordert eine Mrd. Dollar Schadenersatz. SCO hatte erst in der vergangenen Woche den Vertrieb seiner Linux-Distribution eingestellt und wollte sich ausschließlich auf seine Unix-Strategie konzentrieren.

Unix wurde vor rund 30 Jahren in den Entwicklungslabors von AT&T entwickelt. SCO hat die Unix-Rechte im Jahr 1995 erworben. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 vom Linux-Distributor Caldera geschluckt. Zwei Jahre später benannte sich Caldera in SCO Group um. SCO Group erzielt den größten Teil ihrer Umsätze damit, Unix-Anwendungen für Intel-Systeme zu entwickeln. (KC)


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