Der Softwarekonzern Microsoft hat angekündigt, sein End User License Agreement für Windows Vista zu ändern und künftig die Virtualisierung des Betriebssystems zu erlauben. Ab sofort dürfen die Home-Versionen von Vista in einer virtuellen Umgebung betrieben werden.

Der Softwarekonzern Microsoft hat angekündigt, sein End User License Agreement für Windows Vista zu ändern und künftig die Virtualisierung des Betriebssystems zu erlauben. Ab sofort dürfen die Home-Versionen von Vista in einer virtuellen Umgebung betrieben werden. Weiters kündigte das Unternehmen auf dem laufenden "Virtualization Deployment Summit" ein verstärkte Engagement im Virtualisierungs-Markt an. Die Übernahme des kalifornischen Desktop-Virtualisierungs-Spezialisten Calista Technologies untermauert diese Bestrebungen.

"Heute sind sehr wenige Kunden in der Lage, die Vorteile der Virtualisierung auszuschöpfen", begründet Bob Muglia, Senior Vice President Server and Tools Business bei Microsoft, das verstärkte Engagement. Derzeit sei Virtualisierungs-Technologie zu teuer und zu komplex. Microsoft formuliert daher die Vision einer dynamischen IT, die darauf abzielt, Nutzern die richtigen Rechen-Ressourcen praktisch immer und überall zu liefern und eine IT-Umgebung zu schaffen, die effizienter, flexibler und günstiger sei.