Fehlerhafte Adressen sind im E-Commerce ein ernstes wirtschaftliches Problem. Die Deutsche Post Direkt bietet einen Bankdaten-Check, der billiger ist als die gängige Bonitätsabfrage und sich damit für den Vetrieb von niedrigpreisigen Waren eignet.

Fehlerhafte Adressen sind im E-Commerce und im Telefon-Marketing ein ernstes wirtschaftliches Problem. Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Post Direkt im Schnitt jede fünfte aus diesem Bereich übermittelte Anschrift korrigiert oder sogar als Phantasieadresse entlarvt. Jetzt erweitert die Posttochter ihren Kundendaten-Check "Addressfactory Direct" auf die angegebene Bankverbindung.

Addressfactory Direct ist eine spezielle Leistung für Online-Händler und Call Center. Sie können Adressangaben ihrer Kunden damit online in Echtzeit überprüfen lassen. So sollen Tippfehler korrigiert und Missbrauch verhindert werden. Auf Wunsch kontrolliert die Addressfactory Direct in Zukunft zusätzlich, ob die jeweils genannte Bankleitzahl existiert und ob sie zur angegebenen Kontonummer passt. Damit sollen Gebühren für Rücklastschriften, Zinsverluste durch verspäteten Zahlungseingang sowie Zahlungsausfälle vermieden werden. Wie die Deutsche Post Direkt mitteilt, ist dieses Angebot mit 1,5 Cent pro Anfrage wesentlich billiger als eine ebenfalls mögliche Bonitätsabfrage. Sie sei damit besonders geeignet für den Versand von Waren mit niedrigerem Wert.

Nach Angaben der Deutschen Post Direkt haben Unternehmen im vergangen Jahr viele Millionen Anschriften durch die Addressfactory Direct überprüfen lassen. Diese werden mit der Postreferenz-Datei und ihren über 95 Mio. Consumer-Adressen abgeglichen. Nutzer der Addressfactory Direct sind unter anderem Online-Shops, Virtuelle Marktplätze, Call Center und Dienstleister für die Abwicklung bargeldloser Zahlungen.

Weitere Informationen unter www.postdirekt.de. (ST)


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