Ein echtes Hemmnis für den Online-Handel kann der Versand und vor allem Rückversand von Produkten sein. Wartezeiten, Versandgebühren und umständliche Retouren schrecken manchen Kunden ab, den gewünschten Artikel im Onlineshop zu ordern. etailment hat zusammen mit eBay aus dem aktuellen Omnichannel Trendreport fünf Unternehmen und Cases zusammengestellt, die den Versand und die Rückgabe an die Kundenwünsche angepasst und innovativ gelöst haben.


Lieferungen dank App an aktuellen Standort schicken 


DDB Brussels
hat die „PhoneAddress“ entwickelt, bei der dem Smartphone eine flexible Adresse zugewiesen wird. So können Nutzer eine Lieferung direkt an ihren aktuellen Standort schicken lassen, dank ständiger Aktualisierung ist auch ein Ortswechsel kein Problem. Lieferdienste können so einen noch flexibleren Service anbieten.      

Phone Address - Case movie from DDB Brussels on Vimeo.

Online-Fehleinkäufe bequem zurückgeben

Das Startup Shyp wickelt die Rücksendung bequem für seine Kunden ab. Alles was man tun muss: Den entsprechenden Onlineshop in der App raussuchen, Foto von der Ware machen und Shyp mit der Abholung beauftragen. Die Ware wird umgehend abgeholt, verpackt und an den Online-Händler zurückgesendet. Händler können so einen bequemen Service bieten und vereinheitlichen den individuellen Retourenprozess.

Roboter bringen den Einkauf autonom nach Hause

Das estnische Start-up Starship Technologies hat einen autonomen Roboter entwickelt, der Einkäufe und Bestellungen selbstständig nach Hause liefert. Kleinere Pakete werden im Geschäft oder Logistikzentrum eingeladen und innerhalb einer halben Stunde sicher zugestellt. Der Empfänger kann den Roboter per Smartphone-App öffnen und entladen. So entlasten Händler ihre Logistik für die „letzte Meile“ und stellen dank E-Motor emissionsfrei zu.

Rücksendung von Waren im Abonnement

Dank „Return Saver“ von der Clarus Marketing Group sind häufige Retouren kein Problem mehr. Für 49 US-Dollar pro Jahr erhalten Nutzer eine Retouren-Flatrate. Soll das Paket zurückgehen, muss über „Return Saver“ nur der Versandaufkleber ausgedruckt und das Paket bei FedEx abgegeben werden. Händler können so die Kosten für Retouren auf „Return Saver“ übertragen und erhalten mehr Planungssicherheit.

Restaurantkette als Zentrum für Paketübergaben

Die US-Restaurantkette Waffle House arbeitet mit den Paketliefernetzwerk Roadie zusammen und macht seine 1.750 Filialen zum Treffpunkt für Paketübergaben. Bei Roadie nehmen Privatpersonen gegen eine kleine Gebühr Pakete auf ihrem Weg zum Zielort mit. Waffle House steigert so seine Bekanntheit und Roadie schafft für seine Kunden einen neuen Anlaufpunkt für Übergaben.