Kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland setzen auf das World Wide Web: Schon heute erzielt jede vierte mittelständische Firma in Deutschland einen Teil ihres Umsatzes über das weltweite Netz.

Kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland setzen auf das World Wide Web: Schon heute erzielt jede vierte mittelständische Firma in Deutschland einen Teil ihres Umsatzes über das weltweite Netz. Bis zum Jahresende 2003 will bereits jeder zweite Mittelständler Geschäfte über das weltweite Netz abschließen. So lautet das markanteste Ergebnis des 'Nextra eEurope Report', den das Unternehmen bei Infratest Burke in Auftrag gab. Mit dem eEurope Report will der europäische Communication Service Provider (CSP) Nextra eine konsequente Berichterstattung über die Trends und Entwicklungen in einzelnen Aspekten der Telekommunikation erzielen.

Beim zweiten eEurope Report von Nextra stand der elektronische Handel im Focus. Zwar zeigen sich, so die Studie, Deutschlands kleine und mittelständische Unternehmen in Punkto E-Commerce im europäischen Vergleich am zögerlichsten, doch sind dafür die Erwartungen an den Internet-Handel am größten. Erwirtschaften heute 21% der deutschen Mittelständler mehr als 10% ihres Umsatzes auf elektronischem Wege, so wollen Ende 2003 bereits 34% der befragten Unternehmen diesen Umsatzanteil über das Internet erzielen. 74% der kleinen und mittelständischen Firmen stehen dem weltweiten Netz als Handelsplatz heute noch skeptisch gegenüber, doch diese Zahl wird sich, so der eEurope Report weiter, in den nächsten drei Jahren halbieren.

Dies bestätigt die europaweite Einschätzung: In keinem anderen Land Europas gilt der elektronische Handel als so etabliert wie in Deutschland. Von den im Rahmen der Studie befragten 1215 Managern und Vorständen europäischer Mittelstandsunternehmen halten 23% die Bundesrepublik im Bereich E-Commerce für am weitesten fortgeschritten, gefolgt von Großbritannien (20%) und Schweden (9%). Platz vier und fünf belegen Frankreich (5%) und die Niederlande (4%). Als größtes Manko des Internets sehen die Entscheidungsträger in kleinen und mittelständischen Unternehmen vor allem die mangelnde Sicherheit der finanziellen Transaktionen. Nur einer von drei Befragten in Deutschland bewertete das World Wide Web als sicher. Dabei zeigt sich der deutsche Mittelstand auch Innovationen gegenüber aufgeschlossen: 6% aller befragten Unternehmen nutzen bereits heute das Internet für Ferngespräche (Voice over IP) und weitere 40,3% planen diese Technologie in naher Zukunft einzusetzen. Zwei Unternehmen (2,6%) bieten bereits heute M-Commerce-Dienste an, weitere 18 (23,4%) wollen in den nächsten beiden Jahren folgen. (ST)


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