Mittelständische Unternehmen wollen in den nächsten zwei Jahren 200 Milliarden Euro investieren. In welche Bereiche investiert werden soll, hat eine neue Studie von Der Handel herausgefunden.

Aufschwung nach der Krise beim deutschen Mittelstand: Die Studie "ipm5" zeigt große Investitionspotenziale für die Branchen Produzierendes Gewerbe, Handel, Bau, Handwerk und Dienstleistung auf.

Seit dem Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise vor fast zwei Jahren stehen im Mittelstand erstmals die Zeichen auf Erholung.  Die Marktstudie ipm5 zeigt eindrucksvoll, dass die wirtschaftliche Entwicklung allgemein sowie die des eigenen Unternehmens überwiegend positiv gesehen wird.

Entsprechend hoch fallen auch die Investitionspläne aus: Mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 500.000 bis 50 Millionen Euro werden in den nächsten zwei Jahren insgesamt rund 200 Milliarden Euro investieren. Womit sich wieder einmal die Rolle des Mittelstands als Rückgrat der deutschen Wirtschaft zeigt.

160.000 Handelsunternehmen wollen investieren

Rund 160.000 mittelständische Handelsunternehmen wollen in den kommenden beiden Jahren insgesamt rund 31 Milliarden Euro investieren.

Der Dienstleistungssektor nimmt mit einem Investitionsvolumen von rund 92 Milliarden Euro die Spitzenstellung ein, gefolgt vom Handwerk (71,7 Milliarden Euro) und dem produzierenden Gewerbe (50,8 Milliarden Euro).

Die vom Wirtschaftsmagazin Der Handel (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) initiierte umfangreiche Studie wurde in ihrer fünften Auflage erneut in Kooperation mit dem Handwerk Magazin durchgeführt. Sie bietet detaillierte Informationen zu Investitionspotenzialen in den Bereichen technische Bürokommunikation, Software, Hardware und Fuhrpark.

Dabei reicht der Detailgrad bis hin zur Ebene von präferierten Marken. Neu hinzugekommen ist der Bereich Displays für Verkaufsräume. Erweitert wurde der Bereich E-Commerce. Aufgezeigt wird alles rund um das Thema Online-Handel von Shop-Hosting über Shop-Software bis hin zu Zahlungsmöglichkeiten.

Ausführlich analysiert wird zudem der Bereich Banken und Versicherungen. Die Nutzung von Energieversorgern durch den Mittelstand rundet das umfassende Erhebungsprogramm der ipm5 ab.

Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie hier.