Bereits heute exisitieren leistungsfähige Technologien für die Anbindung mobiler Mitarbeiter durch Mobile-Business-Solutions. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung von Berlecon Research.

Bereits heute exisitieren leistungsfähige Technologien für die Anbindung mobiler Mitarbeiter durch Mobile-Business-Solutions. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung von Berlecon Research. Die Berliner Wirtschaftsforscher prognostizieren dem Markt für mobile Unternehmensanwendungen ein starkes Wachstum und rechnen bis 2005 mit einem Marktvolumen von 1,5 bis 2 Mrd. Euro. Für die erfolgreiche Positionierung am Markt gewinnen laut Berlecon strategische Partnerschaften zunehmend an Bedeutung.

Die verbreitete Annahme, Lösungen zur Unterstützung mobiler Mitarbeiter seien erst mit der Einführung von UMTS wirtschaftlich interessant, wird von der Berlecon-Analyse widerlegt. Eine Vielzahl leistungsfähiger Technologien könne schon jetzt für den Zugriff mobiler Mitarbeiter auf unternehmensinterne IT-Systeme genutzt werden. Voraussetzung sei allerdings, dass die Anwendungen intelligent auf die Möglichkeiten der verfügbaren Technologien abgestimmt würden. Laut Berlecon haben sich auf dem deutschen Markt mittlerweile mehr als 80 Anbieter positioniert, um am erwarteten Wachstum teilzuhaben.

Die Berliner Wirtschaftsforscher gehen davon aus, dass sich mobile Unternehmenslösungen zu einem bedeutenden Wachstumssegment im Mobile Business entwickeln werden: "Ob reisender Manager, mobiler Kundenbetreuer oder technischer Außendienst - die Einsatzmöglichkeiten von Mobile-Business-Solutions sind vielfältig und versprechen deutliche Kosteneinsparungen und Effizienzgewinne", so die Senior-Analystin Nicole Dufft.

Bis zum Jahr 2005 rechnet Berlecon mit einem Marktvolumen von 1,5 bis 2 Mrd. Euro, das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 56%. "Die zunehmende Mobilität der Arbeit, der Trend zur elektronischen Abbildung von Geschäftsprozessen sowie fallende Verbindungspreise und steigende Übertragungsgeschwindigkeiten unterstützen die hohe Dynamik im Markt. Demgegenüber werden die technischen Unsicherheiten auf Nachfragerseite und unausgereifte Lösungen bald der Vergangenheit angehören. Wir gehen davon aus, dass bis 2005 alle großen Unternehmen in Deutschland mobile Unternehmenslösungen eingeführt haben werden", erklärt Nicole Dufft. Für die aktuelle Analyse "Unternehmens-IT zum Mitnehmen: Mobile-Business-Lösungen zur Anbindung von Mitarbeitern" hat Berlecon Research 83 deutsche Anbieter untersucht und systematisiert.

Wie die Untersuchung unter anderem ergibt, dominieren spezialisierte Anbieter mobiler Lösungen derzeit zahlenmäßig den Markt. Aber auch viele Hersteller von klassischer Anwendungs-Software für den Unternehmenseinsatz haben laut Berlecon die Zeichen der Zeit erkannt und integrieren mobile Funktionalität in ihre Lösungen. Die aktuelle Anbieterlandschaft spricht nach Ansicht der Wirtschaftsforscher für eine zunehmende Zahl strategischer Partnerschaften: Die Start-ups unter den spezialisierten Anbietern verfügten zwar über hohe technische Kompetenz, müssten aber ihre mangelnde Vertriebskraft durch Kooperationen kompensieren, um nicht gegenüber etablierten Anbietern ins Hintertreffen zu geraten.

Weitere Informationen zur aktuellen Studie sind unter www.berlecon.de/studien/mobilebusiness/ verfügbar. (ST)


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