Jetzt ist es auch amtlich: Laut Statistischem Bundesamt stieg die Nutzung des Internets mit mobilen Geräten im Jahr 2013 stark an. Inbesondere junge Menschen surfen gerne von unterwegs.

Die Deutschen surfen immer mehr mit Smartphones und Tablet-PCs im Web. Im Jahr 2013 haben rund 29,7 Millionen Menschen oder - anders gesprochen knapp 51 Prozent aller Internetnutzer ab 10 Jahren - in Deutschland das mobile Netz genutzt, zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung des Statistischen Bundesamts (Destatis).

Im Jahr zuvor hatten 20,8 Millionen Menschen etwa mit Smartphones im Web gesurft. Damit ist die Anzahl der mobilen Nutzer innerhalb eines Jahres um 43 Prozent gestiegen. Unter den 16- bis 24-Jährigen Usern beträgt der Anteil mobiler Onliner knapp 81 Prozent. Er liegt somit deutlich vor den 25- bis 44-Jährigen, die mit 62 Prozent den zweithöchsten Anteil mobiler Internetnutzer aufweisen.

Starke Zuwächse der mobilen Nutzung in allen Altersklassen

Bei den über 44-Jährigen beträgt der entsprechende Anteil 33 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr gab es in allen Altersklassen starke Zuwächse bei der Nutzung des mobilen Webs. Besonders stark nahm der Anteil bei den 16- bis 24-Jährigen Onlinern mit einem Plus von 22 Prozentpunkten zu.

Bei den jungen Befragten gibt es zwischen den Geschlechtern nur sehr geringe Unterschiede bei der mobilen Internetnutzung. Deutliche Differenzen zeigen sich hingegen bei den über 24-Jährigen. Während 67 Prozent der männlichen Nutzer im Alter von 25 bis 44 Jahren mobil surften, war dies nur bei 57 Prozent der gleichaltrigen Frauen der Fall. In der Altersklasse der über 44-Jährigen Onliner ist die Differenz noch größer: hier waren 39 Prozent der Männer mobil unterwegs, bei den Frauen waren es nur 27 Prozent.

Basis der Destatis-Ergebnisse ist die "Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)" der Jahre 2013 und 2012.