Schnelligkeit, Bequemlichkeit, Coolness, Services. Schöne Vorteile des Mobile Payment. Doch womöglich müssen Anbieter und Händler erst einmal die Ängste der Verbraucher vor der digitalen Geldbörse beseitigen. Denn die finden die Chancen der Mobile Wallet zwar interessant, doch es graut ihnen auch vor Sicherheitsrisiken und den Folgen für die Privatsphäre.
Wie die Unternehmensberatung PwC in einer groß angelegten Studie ("Consumer Intelligence Series: Opening the Mobile Wallet") herausgefunden hat, zeigt zwar fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent) Interesse, per Mobile Wallet zu bezahlen, doch hat eine deutliche Mehrheit erhebliche Sicherheitsbedenken.

Angst vor Diebstahl und dem Verlust des Smartphone mit der Folge, dass jede Menge Informationen dabei in falsche Hände geraten können, rangiert dabei ganz oben. Gut drei Viertel der Befragten sind zudem unsicher, was Händler und Dinestleister mit ihren Daten anstellen.

80 Prozent haben zudem ganz praktische Bedenken: Was, wenn der Akku der digitalen Geldbörse leer ist?
Quelle: PwC
Quelle: PwC


Zudem erwarten die Nutzer Anreize. Dazu gehören beispielsweise eindeutige Preisvorteile und andere Incentives, wenn sich der Kunde für die Zahlmethode entschließt.
Quelle: PwC
Quelle: PwC

Der Durchbruch könnte nach Ansicht der Studienautoren womöglich erst kommen, wenn vertrauenswürdige Organisationen mobile Payment akzeptieren. "Es kommt darauf an, dass sowohl der Handel als auch die Behörden und Unternehmen wie etwa Versicherungen das Digital Wallet akzeptieren. Unsere Untersuchung hat gezeigt, dass die Anwender erst dann bereit sind umzusteigen", so Werner Ballhaus, Leiter des PwC-Bereiches Technologie, Medien und Telekommunikation.