Fast die Hälfte der Smartphone-Besitzer über 14 Jahre (49 Prozent) nutzt ihr mobiles Endgerät stets und überall. Das sagt eine Studie von TNS Infratest und dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), Nur beim Bezahlen bleibt das Handy stecken.
Im Länderdurchschnitt (Deutschland, Österreich, Schweiz) haben laut einer Umfrage des ECC Köln und der Hochschule Aschaffenburg gerade einmal 5,8 Prozent der Befragten in einem stationären Geschäft mit Hilfe eines mobilen Endgeräts bezahlt. Dabei ist das mobile Shopping durchaus Alltag.

Die Studie "Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Verbraucher in D-A-CH – IZV 11“ zeigt, dass bereits 63,2 Prozent der Verbraucher Waren oder Dienstleistungen über ihr Smartphone gekauft haben. Die deutschen Verbraucher bezahlen ihre mobilen Käufe dabei bevorzugt mit PayPal (44,1 %), während Schweizer (59,5 %) und österreichische (48,1 %) Konsumenten häufiger die Kreditkarte verwenden.

Doch auch genuin mobile Zahlverfahren beispielsweise über SMS oder mpass sind bei mobilen Käufen im Internet durchaus verbreitet. In Deutschland haben bereits knapp ein Drittel der befragten Mobile-Shopper mobile Abrechnungsarten genutzt. In Österreich sind es 28,8 Prozent und auch jeder vierte befragte Schweizer hat bereits mit mobilen Zahlarten über das Handy im Internet gekauft.
Mobile Payment an der Ladenkasse und am Automaten (Grafik: ECC)
Mobile Payment an der Ladenkasse und am Automaten (Grafik: ECC)


Doch besondere Zahlungsverfahren haben es schwer: 74,8 Prozent der mobilen Shopper geban an, beim Online-Einkauf über das Smartphone am liebsten genauso wie im „normalen“ Online-Shop zu bezahlen.