Der Textilhändler Adler hat eine Gewinnwarnung herausgegeben. Der Börsenneuling klagt über die schwache Kauflaune im Weihnachtsgeschäft.

Adler Modemärkte hat die Umsatzprognose für 2011 bestätigt. Doch "aufgrund der aktuellen Schwäche im Textilmarkt und einem verhaltenen Winter- und Weihnachtsgeschäft" wird der Rohertrag niedriger ausfallen als geplant, meldet der Textilanbieter.

Demnach sollte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) gegenüber 2010 um 20 Prozent sinken. Damals wurden 37,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Margen des Unternehmens sind unter Druck geraten.

In dieser Prognose sind  die Kosten des Börsengangs vom Juni 2011 sowie Integrationskosten aus der Akquisition von Wehmeyer enthalten, teilt das fränkische Unternehmen mit.

Gute Geschäfte in Oktober und November

Für das Gesamtjahr 2011 wird weiterhin ein Umsatzwachstum von rund sieben Prozent erwartet. Die Umsätze für Oktober und November hätten jeweils deutlich über Vorjahr gelegen, so das Unternehmen.

Auch der Handelkonzern Metro hat seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr gesenkt und klagt über ein maues Weihnachtsgeschäft.