C&A will das Internetgeschäft vorantreiben und verbessert zusammen mit IBM die Technik hinter dem eigenen Webshop. In Zukunft soll so die Verzahnung mit den Filialen besser funktionieren

Rund ein Drittel der C&A-Filialen in Europa soll renoviert werden, kündigte Europachef Andreas Seitz unlängst an. Nun stehen auch im Internet Umbauarbeiten an: Der Modefilialist will den eigenen Onlineshop erneuern.

Doch anders als in den Kaufhäusern soll der Kunde vom Online-Umbau nichts merken. "Wir machen keinen optischen Relaunch, sondern verbessern vielmehr die Technik hinter dem Shop", erklärte ein Unternehmenssprecher gegenüber derhandel.de.

Die neue Shopstruktur sowie ein neues Order-Management-System sollen auf IBM Software basieren. Der IT-Anbieter wird zudem die neue Plattform bis 2017 betreiben und übernimmt damit die Pflege der Anwendungen und den Betrieb der IT-Infrastruktur.

Onlineshops in Belgien und Italien bis Ende Mai

Mit der neuen Webplattform will C&A auch eine bessere Verzahnung von stationären Filialen und Onlineshop erzielen. "Damit kommen wir der Umsetzung einer modernen Cross-Channel-Strategie mit durchgängigen Prozessen im physischen und digitalen Handel einen entscheidenden Schritt näher", kommentierte C&A-Europachef Seitz.

Bereits im September 2008 richtete C&A den ersten Online-Shop in Deutschland ein. 2011 folgten Webshops in Österreich, Frankreich und Polen, mittlerweile hat der Textilhändler auch in Spanien eine Webpräsenz. In den Niederlanden betreibt C&A bereits seit 2007 einen Onlineshop in Kooperation mit dem Online-Anbieter Wehkamp.

Nach C&A-Angaben ist der eigene Online-Umsatz 2011 um 40 Prozent gestiegen - auf welcher Basis sagt das Unternehmen jedoch nicht. Noch in diesem Monat sollen Onlineshops in Belgien und Italien "live" geschaltet werden.