Die öffentliche Verwaltung geht online. Dass es die Bundesregierung damit ernst meint, demonstrierte sie bei der 4. Kongress und Fachmesse "Moderner Staat 2000" am 28. und 29. November in Berlin, zu der Schirmherrin und Staatssekretärin Brigitte Zypries die Eröffnungsrede hielt.

Die öffentliche Verwaltung geht online. Dass es die Bundesregierung damit ernst meint, demonstrierte sie bei der 4. Kongress und Fachmesse "Moderner Staat 2000" am 28. und 29. November in Berlin, zu der Schirmherrin und Staatssekretärin Brigitte Zypries die Eröffnungsrede hielt.

Die "Online-Behörde", das "virtuelle Rathaus" oder die "digitale Signatur" sollen nicht mehr länger nur Wunschvorstellung sein. Konkrete Modellprojekte, die etwa in den Städten Bremen, Esslingen oder Nürnberg durchgeführt werden, belegen dies.

Mit Hilfe intelligenter Softwarelösungen, dem Einsatz von Internet und Intranet sowie verstärktem Personal- und Finanzmanagement hat die Verwaltung in Deutschland vor, ihre Leistungsfähigkeit zu optimieren. Dazu benötigt sie die Informationstechnologie. Anlässlich der 4. Kongress und Fachmesse ""Moderner Staat 2000" hatten über 120 Aussteller aus den Bereichen Software, Dokumentenmanagement, Beratungsdienstleistungen und Telekommunikation die Möglichkeit, rund 2.000 Vertreter aus Kommunal-, Landes- und Bundesbehörden von der Leistungsfähigkeit ihrer Produkte und Dienstleistungen zu überzeugen.

Die Bundesregierung hat sich mit dem Startschuss zur E-Government-Initiative im September diesen Jahres dazu selbst verpflichtet bis zum Jahr 2005 alle Dienstleistungen der Bundesverwaltung online für die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft und die Verwaltungen von Bund Ländern und Kommunen bereit zu stellen. Im Hinblick dazu betonte die Schirmherrin in ihrer Eröffnungsrede, dass es höchste Zeit für diese Initiative gewesen sei, und sie davon überzeugt sei, dass E-Government zu einem neuen Schub der Verwaltungsmodernisierung führe. Dabei werde die Verwirklichung von E-Government kein Selbstläufer, so die Schirmherrin weiter, sondern, nachdem die Bundesregierung noch einige Rahmenbedingungen geschaffen habe, müsse jede Behördenleiterin und -leiter seine Behörde auf das Internet ausrichten und überlegen, wie Verwaltungs-Dienstleistungen online erbracht werden können. (KM)


Weitere Informationen zur E-Government-Initiative der Bundesregierung:
www.bund.de
www.moderner-staat.de
www.i-d21.de
www.finanzamt.de