Die "NewShops" mit ihrer Nischenkompetenz fordern die klassischen Großversender wie beispielsweise Otto, Quelle oder Neckermann heraus und das mit erstaunlichen für jedermann/-frau sichtbaren und oft deutlichen Preisvorteilen. Dies hat jetzt McWin, der Preisführer für OnlineShopping, in einer Studie ermittelt.

Die "NewShops" mit ihrer Nischenkompetenz fordern die klassischen Großversender wie beispielsweise Otto, Quelle oder Neckermann heraus und das mit erstaunlichen für jedermann/-frau sichtbaren und oft deutlichen Preisvorteilen. Dies hat jetzt McWin, der Preisführer für OnlineShopping, in einer Studie ermittelt.

Die Autoren der Studie nennen als Beispiel das Versandhaus Quelle, das die Digitalkamera DSC F 505 von Sony mit dem Preis von 2.006,95 DM als „Preis-Highflyer“ herausstellt. „Einen Mausklick weiter gibt es diese bei "fotoversand24.de" schon für 1.609,00 DM 20% preiswerter“, so McWin. Auch der NewShop "gutzeit-online.com" hält mit 1.427,90 DM für die Kodak Digitalkamera DC 290 Neckermann mit 2.006,95 DM mit trefflichen 29% Preisvorteil auf überzeugende Distanz. Und dass das auch für nichttechnische Produkte gilt, demonstriert das Beispiel von Otto. Die dort mit 136,95 DM ausgezeichnete Esprit-Damenuhr silber-gold maribo kann bei "timediscount.de" gleich um 11% vorteilhafter zu 122,00 DM bestellt werden.

"Offensichtlich", so Wolfgang Lütge, der Initiator der BestPreisMeile von McWin, "haben die Inhaber-Einkäufer einen härteren Preisbiss und geben alle ihre Online-Vorteile konsequent an den Endverbraucher weiter." Demgegenüber sähe auch das in der McWin-Studie vom 16.5.2000 untersuchte Co-Shopping „etwas blässlich“ aus.

Nach Ansicht von Lütge werden sich die Großversender noch deutlicher verschlanken und ihre Mengenvorteile in der Preiskalkulation sichtbarer machen müssen. Und das würde sicherlich schon bald zum Vorteil der Konsumenten greifen. Aber auch bei den NewShops läge noch Einsparungspotential, das beispielsweise durch Bündelung von Nachfragevolumen und Serviceleistungen gleich klassischer Einkaufskooperationen gehoben werden könne. "Der Erwartungsdruck in Preis und Leistung wird dies weiter befördern," so Wolfgang Lütge, "und warum sollten nicht virtuelle Viele-schaffen-mehr-Zusammenschlüsse beispielsweise den Kalkulationsfaktor Transport günstiger gestalten helfen?"