Aus der Existenzgründer-Lehrstuhl-
Initiative des BMWI und der Deutschen Ausgleichsbank erwächst ein weiteres Projekt: www.gruenderkontakte.net steht künftig Hochschulen und Unternehmen als virtueller Marktplatz und Treffpunkt zur Verfügung.

Auf Grund der Existenzgründer-Lehrstuhl-Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWI) und der Deutschen Ausgleichsbank (DtA) konnten in den letzten drei Jahren in Deutschland zusammen mit privaten Unternehmen und Stiftungen bereits 42 Existenzgründer-Lehrstühle geschaffen werden.

In diesen Tagen stellten die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung Margareta Wolf und Dr. Michael Bornmann (Vorstand DtA) zusammen mit Prof. Dr. Heinz Klandt (Förderkreis Gründungs-Forschung - FGF) eine Zwischenbilanz dieser Initiative vor.

Staatssekretärin Wolf: "Der Gründungselan an unseren Hochschulen ist enorm. Etwa jeder zweite Erstsemestler will sich selbständig machen. Allerdings wagen nur 10% der Hochschulabsolventen den Schritt - und das auch erst fünf Jahre nach dem Studium. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass die Studieninhalte künftig stärker auf Unternehmertum und Existenzgründung ausgerichtet werden."

Auch die jüngst von der Uni Regensburg vorgelegte Studie "Vom Studenten zum Unternehmer: Welche Universität bietet die besten Chancen?" zeigt, dass das Thema Selbständigkeit an deutschen Hochschulen ganz unterschiedlich behandelt wird; Studienberatung, Lehrangebot und Marketing zeigen demnach häufig Schwächen. Existenzgründer-Lehrstühle können also nur ein erster Schritt sein.

Neben zahlreichen weiteren Maßnahmen richten BMWi, DtA und FGF daher jetzt die Kommunikationsplattform www.gruenderkontakte.net ein, die die Kommunikation im Forschungsbereich zwischen Unternehmen und Hochschulen anregen und erweitern soll. Wolf: "Die neue Plattform steht künftig den Hochschulen und Unternehmen als virtueller Marktplatz und Treffpunkt zur Verfügung. Sie wird die Kontaktaufnahme erleichtern, die richtigen Partner vermitteln, neue Ideen aus der Praxis in der Forschung aufgreifen und rasch in Marktprodukte umsetzen." (ST)


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