91 Prozent der Spam-Filter-Hersteller setzen auf KI-basierte Filter (KI = Künstliche Intelligenz). Das ist ein Ergebnis der Marktübersicht Spam-Filter von Absolit Dr. Schwarz Consulting. In der Studie werden 47 Produkte auf ihre Filtermethoden hin untersucht.

91 Prozent der Spam-Filter-Hersteller setzen auf KI-basierte Filter (KI = Künstliche Intelligenz). Das ist ein Ergebnis der Marktübersicht Spam-Filter von Absolit Dr. Schwarz Consulting. In der Studie werden 47 Produkte auf ihre Filtermethoden hin untersucht. "Wer heute noch Spam-Mails im Posteingang hat, ist selber schuld. Moderne Filtermethoden blockieren mehr als 99 Prozent der Spams, ohne dass auch nur eine einzige wichtige E-Mail dabei verloren geht", meint der E-Mail-Experte Dr. Torsten Schwarz.

Der Ansatz der künstlichen Intelligenz nutzt heuristische Filter, um E-Mails in meist vordefinierte Klassen (Spam, kein Spam) einzuordnen. Die selbstlernenden Filter vergleichen dabei neue Nachrichten mit bereits erlernten Fakten und bestimmen daraufhin, ob eine E-Mail eine Spam-Mail ist oder nicht. Eine übermäßige Verwendung von Sonderzeichen und Großbuchstaben, versteckte HTML-Texte, Unsubscribe-Zeilen (angebliche Möglichkeit, sich von der Liste abzumelden) und eine große Häufigkeit von bestimmten Schlagwörtern, können dabei Indikatoren für Spam sein. Die gefundenen Merkmale werden mit einer Punktzahl gewichtet. Überschreitet eine E-Mail einen bestimmten Schwellenwert, wird diese als Spam-Mail eingestuft.

"Wenn die Filter einmal trainiert sind, lernen sie selbstständig weiter und passen sich sogar neuen Trends von Spammern an" sagt Janine Bonk, die Autorin der Studie. Die Filter orientieren sich am typischen E-Mail-Verhalten des Benutzers. Wenn zum Beispiel der Nutzer in einer Bank arbeitet, dann werden E-Mails, die wiederholt das Wort Kredit oder das Euro-Zeichen enthalten, nicht als Spam definiert. Die Qualität des Filters hängt stark von der Qualität des Trainings ab. Ist ein Filter nicht gut trainiert, kann er einen hohen Anteil an False-Positive erzeugen. Die Filter sind beim Kauf meist bereits vortrainiert. Die Abstimmung mit dem eigenen E-Mail-Verhalten muss noch angeglichen werden. Aus diesem Grund dauert es ein wenig, bis heuristische Filter optimal wirken. Sofort wirksam dagegen ist die Umsetzung der 12 Tipps unter Marketing Börse

Durch den digitalen Datenmüll ist mittlerweile fast jedes Unternehmen gezwungen, Spamfilter einzusetzen. Unternehmen stehen einem sehr komplexen und unübersichtlichen Markt gegenüber. Auf über 300 Seiten bietet die Studie einen Einblick in die theoretischen Grundzüge der Spam-Problematik und mögliche Auswege. Neben Tipps von verschiedenen Unternehmen und Experten, helfen Checklisten dem Unternehmen dabei, die eigenen Ansprüche an eine Lösung zu identifizieren und einen effektiven Einsatz zu gewährleisten. Beim Finden einer adäquaten Lösung unterstützt die Marktübersicht, die nach über fünfzig Kriterien die 31 wichtigsten Anbieter im deutschsprachigen Raum sowie 16 internationale Anbieter analysiert. Die Studie kann unter www.absolit.de bestellt werden. (KC)