Auf eine zunehmend "in Mode" kommende Form der Kleinkriminalität weist eBackoffice hin: "Brave Bürger" bestellen Dienstleistungen und Waren, ohne die Rechnungen innerhalb des vorgegebenen Zahlungszeitraums zu begleichen.

Auf eine zunehmend "in Mode" kommende Form der Kleinkriminalität weist die E-Business-Beratungsgesellschaft eBackoffice hin: Immer häufiger bestellen "brave Bürger" Dienstleistungen und Waren, ohne die Rechnungen innerhalb des vorgegebenen Zahlungszeitraums zu begleichen. Wie eBackoffice festgestellt hat, geschieht solcher Zahlungsverzug meist nicht etwa versehentlich, sondern ganz bewusst. Besonders häufig komme die neue "Zahlungs-Unmoral" im Bereich des Versand- und des Online-Handels vor.

"Kleinkriminelles Verhalten in Form der Nichtbezahlung von Klein- und Kleinstbeträgen bis zur Höhe von etwa 100 Euro ist mittlerweile gang und gäbe", bilanziert eBackoffice-Geschäftsführer Michael Basler. Wie sein Unternehmen weiter beobachtet hat, werden Mahnungen in der Regel bewusst ignoriert, da der betrügerische Besteller in vielen Fällen damit rechnen kann, dass sich für den Lieferanten Maßnahmen wie beispielsweise die Einleitung gerichtlicher Schritte bei Beträgen dieser Größenordnung nicht lohnen. Der zahlungsunwillige Kunde kann also meistens davon ausgehen, dass der Händler den offenen Betrag einfach abschreibt und die Ware "umsonst" den Besitzer gewechselt hat.

"Das Problem liegt hier eindeutig im Inkassobereich", betont Basler: "Vorgerichtliche Mahnschreiben auf wichtig aussehenden Briefbögen von Anwaltskanzleien oder standardisierte Schreiben großer Inkassoinstitute machen heute überhaupt keinen Eindruck mehr; größtenteils werden sie schlicht ignoriert und landen ungeöffnet im Papierkorb." Wesentlich mehr Erfolg können nach Baslers Angaben hingegen jene Händler verzeichnen, die auf die persönliche Inkassoform setzen: "Die direkte Ansprache am Telefon ist die effektivste Art, mit säumigen Kunden zu kommunizieren." Der telefonische Kontakt biete als weiteren Vorteil die Möglichkeit, auf individuelle Probleme des Schuldners unmittelbar eingehen und gegebenenfalls Ratenzahlungen vereinbaren zu können.

Weil solche oftmals sensiblen oder heiklen Gespräche nicht über herkömmliche Call-Center abgewickelt werden können, vermittelt die eBackoffice GmbH ihren Kunden fast ausschließlich spezialisierte Telefon-Inkassounternehmen. Das Personal dieser Inkassofirmen ist speziell dafür geschult, säumige Kunden auf eindringliche, aber gleichzeitig freundliche Weise anzusprechen. "Die richtige Ansprache ist der Weg zum Erfolg", stellt Michael Basler im Leistungsvergleich diverser Telefon-Inkassounternehmen fest.

Unter www.ebackoffice.de können sich Händler, Lieferanent sonstige Anbieter einen Überblick über die eBackoffice-Partnerunternehmen verschaffen. (ST)


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