Der Machtkampf um Praktiker bleibt spannend: Ein neuer Investor will sich nun an dem kriselnden Baumarktkonzern beteiligen - und verspricht eine gehörige Finanzspritze.

Der Finanzinvestor Clemens Vedder kündigte am Mittwoch an, sich mit einer Finanzspritze von zunächst 30 Millionen Euro an der Rettung der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker beteiligen zu wollen.

Die Mittel könnten bis 100 Millionen Euro aufgestockt werden, sagte ein Sprecher des Investors in Berlin. Ziel sei, die mehr als 10.000 Arbeitsplätze bei Praktiker und der Schwestermarke Max Bahr zu erhalten.

Vedder selbst sei überzeugt, dass das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zurückgeführt werden kann, hieß es.

Nach einer turbulenten Hauptversammlung startete Praktiker vor wenigen Tagen unter dem Slogan "Projekt Zukunft" die Umflaggung von bis zu 120 Praktiker-Standorten zu Max Bahr-Filialen.