Wer ein Zeitschriften- oder Zeitungsabonnement online abschließt, kann dieses seit Einführung des neuen Schuldrechts nur noch unter bestimmten Bedingungen widerrufen. Verlage erhoffen sich durch die neue Regelung eine Stärkung des Abonnementvertriebs im Internet.

Wer im Internet ein Zeitschriften- oder Zeitungsabonnement abschließt, kann dieses seit Einführung des neuen Schuldrechts nur noch unter bestimmten Bedingungen widerrufen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Ab sofort gilt die zweiwöchige Widerufsfrist nur noch bei Verträgen, die an der Haustür abgeschlossen werden. Abobestellungen via Internet oder Postkarte können nur dann zurück genommen werden, wenn diese bis zum ersten Kündigungstermin mehr als 200 Euro kosten.

Für Zeitschriftenabos, die per Internet abgeschlossen werden, ist nach Angaben der Verbraucherzentrale kein schriftlicher Vertrag erforderlich. Voraussetzung sei allerdings, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und sonstigen Vertragsbestimmungen abgerufen und gespeichert werden könnten. Das Bestellformular müsse überdies eine Lösch- und Berichtigungsfunktion aufweisen. Der Kunde habe außerdem ein Anrecht auf eine unverzügliche Bestätigung via E-Mail. (ST)


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