Sie schauen ein wenig neidisch auf die Umsatzerwartungen der Kollegen? Denn während andernorts die Webshops kräftig am Wachstum des E-Commerce partizipieren, dümpelt ihr Umsatz eher so dahin? Das Weihnachtsgeschäft soll es rausreißen? Hoffentlich! Jetzt können Sie sich noch aus der Flaute befreien, gegensteuern, Optimierungen in Angriff nehmen. etailment nennt 7 Tipps, wie Sie für vollere Warenkörbe sorgen können.
Sozial denken
Sie haben einen Facebook-Button auf der Homepage? Warum nicht auf jeder Produktseite, damit Kunden einzelne Artikel weiter empfehlen können? Und wenn ja, warum nur Facebook? Es gibt Kunden, die nutzen lieber Twitter, Google+, Pinterest, E-Mail. Lodenfrey hat das beispielweise begriffen, lässt die Wahl, erleichtert so das Verteilen in den Netzwerken und darf daher auf Mehrumsatz durch Mundpropaganda hoffen.  
 

Newsletter promoten
Probieren Sie es mal mit einem Pop-up, der für den Newsletter wirbt und steigern sie dessen Attraktivität durch zusätzlich Goodies. Das Mittel scheuen nicht einmal großen Anbieter wie Fahrrad.de.


Einfache Formulare
Erschrecken Sie den Nutzer nicht mit langen Formularen im Volkszählungs-Modus beim Check-out. Teilen Sie den Prozess besser auf und zeigen Sie dem  Nutzer an, in welcher Phase des Check-outs er sich gerade befindet. Wichtig dabei: Fragen Sie den Kunden nicht zu erst nach dem Geld, sondern erst einmal danach, wohin und wie er die Ware geliefert bekommen möchte.  Erst danach fragt beispielsweise Bonobos die Zahlungsmodalitäten ab.


Mehr Optionen
Apropo Bezahlung. Händler sind faul. Sie optimieren ihre Zahlungsmöglichkeiten nur selten: Kunden sind erstens auch faul und zweitens verwöhnt. Sie verlangen Auswahl beim Payment. Je mehr, deso weniger Kaufabbrüche. Wer hier als Händler bei den Optionen spart, der spart zwar Kosten - aber auch Zeit - weil er weniger Umsatz abrechnen wird.


Bewertungen nutzen

Es soll sie immer noch geben: Händler, die Angst vor der Meinung der Kunden haben. Dabei steht längst fest: Bewertungen zu Produkten in Webshops steigern die Kauffrequenz, weil sich Kunden gerne an der Meinung anderer Kunden orientieren. Das tun sie ohnehin. Erleichtern Sie den Kunden die Rechereche, in dem Sie Produktbewertungen einbinden. Nebenbei helfen die Informationen der Kunden, die Retouren zu minimieren


Einer geht noch rein
Wenn Sie schon bis zu einem Mindestumsatz Versandkosten verlangen, dann machen Sie dem Kunden auch klar, dass er nur noch ein bisschen mehr einkaufen muss, um sich diesen Obolus zu sparen. Das kann man sogar noch deutlicher machen als hier beispielsweis Douglas.


Artikel bündeln
Amazon macht das schon ungefähr seitdem das Wort "Bündel" erstmals im Wörterbuch der Gebrüder Grimm erschien. Passende Artikel zum ausgewählten Produkt des Kunden zu einem gemeinsamen Preisbündel zu schnüren. Das lässt sich auf nahezu jede Produktkategorie übertragen. Asos hat daraus ein schönes Feature namens "Look kaufen" gemacht und bietet gleich mal die passenden Textilien, Schuhe und Strümpfe an.



photo credit: Abdulmajeed Al.mutawee || twitter.com/almutawee via photopin cc