Nokia und andere Handy-Hersteller planen die Entwicklung einer standardbarsierten Plattform zur Unterstützung von M-Service-Funktionen.

Nokia und andere Handy-Hersteller planen die Entwicklung einer standardbarsierten Plattform zur Unterstützung von M-Service-Funktionen.

Die Software unterstützt die von der GSM Association vorgeschlagene Entwicklung von M-Services. Auf Standards basierend dient sie damit als Grundlage für ein einheitliches Modell zur Erstellung von Browser- und Messaging-Software. Im Gegensatz zu früheren Browsern, die von Nokia lizensiert und anderen Mobilfunk-Herstellern zur Verfügung gestellt worden waren, steht jetzt die gemeinsame Entwicklung im Vordergrund.

Das mobile Internet biete zahlreiche Vorteile, die bisher noch nicht genutzt würden, so Nokia-Vizepräsident Anssi Vanjoki. Neue Entwicklungen böten Vorteile für die gesamte Branche, und die Zusammenarbeit mit anderen Herstellern ermögliche die Interoperabilität zwischen mobilen Geräten und Service-Plattformen, so Vanjoki weiter. Die Beta-Version des "Nokia Mobile Browsers 3.0" ist ab sofort verfügbar. Er unterstützt sowohl WML (Wireless Markup Language) 1.2.1 als auch XHTML (Extensible Hyper Text Markup Language). Der Browser arbeitet auch mit den Smart-Messaging-Funktionen von Nokia zusammen, die sich bereits als populäres Verfahren für den Download und Austausch von Inhalten (z.B. Klingeltönen und Logos) etabliert hat. Um die Nutzung der Funktionen zu fördern, stellt Nokia außerdem die komplette technische Spezifikation zur Verfügung, damit auch andere Unternehmen die Technik verwenden können.

Das nächste Ziel ist jetzt die Entwicklung eines einheitlichen und anwenderfreundlichen Erscheinungsbildes in Zusammenarbeit mit Handy-Herstellern und Mobilfunknetzbetreibern. Ähnlich dem aktuellen WAP (Wireless Application Protocol) - Browser wird Nokia auch den Quellcode der neuen Version in Lizenz für Hersteller, Netzbetreiber und Service Provider anbieten. Während die neue Software bereits WML und XHTML unterstützt, soll sie auch für zukünftige GPRS-Netze und neue Telefonhardware erweiterbar sein. Auf dieser Basis ist die Zusammenführung von mobilen Internetdiensten mit dem festnetzgebundenen World Wide Web möglich. JR


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Nokia gehört zu den führenden Unternehmen der mobilen Kommunikationsindustrie. Mit Mobiltelefonen, mobilen, festen und IP-Netzwerken schafft Nokia für den Bereich des mobilen Internets sowohl Möglichkeiten für Unternehmen als auch Privatkunden.


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