Der Tarifkonflikt im schleswig-holsteinischen Einzelhandel ist nach rund 16 Monaten Verhandlungen beigelegt. Das Ergebnis folgt die Abschlüsse der anderen Bundesländer.

Der Einzelhandelsverband und die Gewerkschaft Verdi einigten sich am Mittwoch in Bad Segeberg auf eine Lösung, die weitgehend die Übernahme des Tarifvertrages aus den anderen Bundesländern vorsieht, sagte ein Sprecher der Arbeitgeber.

Die rund 90.000 Beschäftigten bekommen damit drei Prozent mehr Geld und eine Einmalzahlung von 400 Euro.

Als letzter Punkt wurde der achtjährige Streit über Urlaubs- und Weihnachtsgeld beigelegt.

Die Beschäftigten bekommen zunächst weniger Geld, sollen aber schrittweise an das Niveau der anderen Ländern herangeführt werden.

Fußgängerzone in Kiel
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