Neun von zehn Nutzern halten strengere Regulierungsmaßnahmen für die Inhalte von Social-Community-Portalen für angebracht. Seiten wie Facebook oder MySpace sollten es jedem User durch ein geeignetes Regelwerk ermöglichen, sich gegebenenfalls über "unerwünschtes Material" auf den Online-Plattformen zu beschweren.

Neun von zehn Nutzern halten strengere Regulierungsmaßnahmen für die Inhalte von Social-Community-Portalen für angebracht. Seiten wie Facebook oder MySpace sollten es jedem User durch ein geeignetes Regelwerk ermöglichen, sich gegebenenfalls über "unerwünschtes Material" auf den Online-Plattformen zu beschweren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung, die das Marktforschungsunternehmens Ipsos Mori im Auftrag der britischen Regulierungsbehörde Press Complaints Commission (PCC) durchgeführt hat. Demnach gaben zwar nur rund acht Prozent der Befragten 1.000 britischen Internetnutzer an, schon einmal durch derartige Inhalte in Verlegenheit gebracht worden zu sein. Die Angst vor den möglichen negativen Auswirkungen einer Veröffentlichung von persönlichen Informationen wie etwa privaten Fotos ist aber deutlich größer. So würden der Untersuchung zufolge rund 78 Prozent der Befragten Informationen zu ihrer Person im Netz lieber noch einmal überarbeiten, um unliebsame Konsequenzen zu vermeiden.