Der Umgang mit privaten Daten gestaltet sich bei den meisten Menschen zwiespältig. Einerseits wird der Schutz und das Einhalten der Privatsphäre gefordert, andererseits neigen viele dazu, online jede Menge an Information, persönliche Fotos und Videos öffentlich zu machen.

Der Umgang mit privaten Daten gestaltet sich bei den meisten Menschen zwiespältig. Einerseits wird der Schutz und das Einhalten der Privatsphäre gefordert, andererseits neigen viele dazu, online jede Menge an Information, persönliche Fotos und Videos öffentlich zu machen. In den USA gehen Forscher diesem vermeintlichen Paradoxon nun auf den Grund und versuchen, das menschliche Verhalten in diesem Zusammenhang genauer zu erklären. Im Zuge eines Security and Human Behavior Workshop in Boston stellte der Wissenschaftler George Loewenstein von der Carnegie Mellon University nun erste Ergebnisse vor: Unsere Privatheits-Prinzipien stehen demnach auf wackeligen Beinen. Je nachdem, wer wie und in welchem Kontext nach Daten fragt, bekommt diese mehr oder weniger leicht zugänglich gemacht, berichtet die New York Times.